
Die Vorkommen von Pflanzen- und Tierarten werden künftig von Naturschutzvereinen und der rheinland-pfälzischen Naturschutzverwaltung nach einheitlichen EU-konformen Kriterien digital erfasst, verarbeitet und bereit gestellt. Dies haben das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, die Stiftung Natur und Umwelt sowie die Vereine NABU und POLLICHIA heute in einer Kooperationsvereinbarung beschlossen. Ziel ist es, die Qualität und Aktualität amtlicher Artendaten zu verbessern und auch dem ehrenamtlichen Naturschutz zur Verfügung zu stellen.
Umweltministerin Conrad: ""Mit diesem System verbessern wir die Datenlage zur Biodiversität und stärken die Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Naturschutz"".
Mit der gemeinsamen digitalen Plattform werden notwendige Entscheidungsprozesse von Behörden, Planungsträgern und Kommunen vereinfacht und beschleunigt.
Der NABU und die POLLICHIA werden mit einem Outdoor-Notebook und GPS-Logger technisch so professionell ausgestattet, dass aktuelle Artenvorkommen für die amtliche Datenbank der Naturschutzverwaltung gemeldet werden können. Die gemeldeten Daten werden vor Übernahme in das amtliche Kataster einer fachlichen Überprüfung durch die Naturschutzbehörden unterzogen.
Gleichzeitig werden die Naturschutzvereine mit Software ausgestattet und in dieser geschult sowie kostenfrei mit den Daten versorgt, die ansonsten nur den Naturschutzbehörden zur Verfügung stehen. Dadurch haben sie auch die Möglichkeit, ihre Arbeit stärker zu vernetzen und zu harmonisieren.
Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de
