Tollwut ist eine virusbedingte Infektionskrankheit, die vorwiegend Säugetiere (z. B. Hunde, Katzen, Rinder, Schafe, Ziegen, Pferde, Schweine, Füchse, Dachse, Marder, Fledermäuse, Rehe, etc.) und Menschen befällt.
Die Ansteckung erfolgt in der Regel durch den Biss eines tollwutinfizierten Tieres. Träger der Infektion können auch Tiere sein, die äußerlich gesund erscheinen. Häufiges Anzeichen einer Tollwuterkrankung ist eine verstärkte Angriffslust bzw. Verlust der natürlichen Scheu bei Wildtieren. Die Tollwut verläuft nach Ausbruch der Krankheitssymptome immer tödlich. Nach Biss durch ein tollwutverdächtiges Tier kann der Mensch durch die Einleitung einer Notimpfung geschützt werden.
Nach über 2,5 Jahren ohne neuen Tollwutfall bei Füchsen hat sich Deutschland am 28. September 2008, dem Welttollwuttag, als frei von terrestrischer Tollwut erklärt.


