Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckversion
Logo: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,Ernährung, Weinbau und Forsten - Zurück zur Startseite
  • Aktuelles
  • Ernährung
  • Europa/Internationales
  • Gesundheit
  • Landwirtschaft
  • Lärm
    • Umgebungslärmrichtlinie
    • Schienenverkehrslärm
    • Fluglärm
    • Lärm in Schulen/Kindergärten
    • Schutz vor Lärm und Erschütterung
      • Rechtliche Grundlagen
      • Qualitätsziele für Emissionen und Immisionen
      • Sachstand und Maßnahmen
      • Ausblick
      • Glossar
      • Vogelabwehr
      • Bolzplätze
    • Gewerbeaufsicht
    • Kontakt
    • Verweise
  • Luft
  • Nationalpark
  • Natur
  • Tiere
  • Wald
  • Wasser
  • Weinbau
  • Ministerium
  • Mediathek
  • Service
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Sitemap
  • www.rlp.de
Startseite > Lärm > Schutz vor Lärm und Erschütterung > Glossar

Glossar

dB, Dezibel

Das Dezibel ist die Maßeinheit der Schallpegelmessung, benannt nach Alexander Graham Bell (1847-1922). Es ist das logarithmische Verhältnismaß des Schalldrucks bzw. der Schallleistung zu einem Bezugsschalldruck (2 * 10-5 W/m²) bzw. einer Bezugsschallleistung (10-12 W). Die Bezugswerte liegen etwa im Bereich der Hörschwelle.

In vielen Fällen wird die Angabe in Dezibel um Angaben zur Frequenzbewertung ergänzt, da die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres von der Frequenz abhängt. Tiefe und sehr hohe Töne werden bei gleichem Schalldruckpegeln weniger laut empfunden als Töne mittlerer Frequenz. Dies wird bei Geräuschmessungen durch die Frequenzbewertung berücksichtigt. So wird z. B. bei der A-Bewertung, die die Empfindlichkeitskurve des Ohres im Bereich niedriger Lautstärken annähernd nachgebildet, der Frequenzbereich bei 100 Hertz um 20 dB abgeschwächt, während der Schall im Frequenzbereich bei 1000 Hertz unbeeinflusst bleibt. Im Umweltschutz wird fast ausschließlich die A-Bewertung benutzt.

Da die dB-Werte logarithmisch sind, können sie bei mehreren Schallquellen nicht einfach "normal" addiert werden.

LpEreignis = 10 * log (10Lp1/10 + 10Lp2/10 + 10Lp3/10 + ..... +10Lpn/10)

Lp = Schalldruck

Lw = Schallleistung

Verdoppelung des Schalldrucks (zwei gleichlaute Anlagen):       + 3 dB(A)
4 gleichlaute Anlagen:     + 6 dB(A)
10 gleichlaute Anlagen:     + 10 dB(A)
Subjektive Wahrnehmung einer Geräuscherhöhung:     + 3 dB(A)
Subjektive Wahrnehmung der Verdoppelung eines Geräusches:     + 10 dB(A)

Hz, Hertz

Physikalische Einheit für die Frequenz. Sie steht für die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde: 1 Hertz (Hz) = 1/s.

Lärm

Unerwünschter, störender oder gesundheitsschädlicher Schall. Hierunter lassen sich diejenigen Geräuschimmissionen zusammenfassen, die das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden beeinträchtigen.

Lärm ist kein physikalischer, sondern ein sozial-physiologischer Begriff, wie sich vor allem bei der Beurteilung von lauter Musik zeigt. Während sie von den einen als Vergnügen und Entspannung empfunden wird, fühlen sich andere belästigt und gestört.

Schall

Schwingungsvorgang in Gasen, Flüssigkeiten oder festen Stoffen. Der vom Menschen hörbare Schall umfaßt Frequenzen (Schwingungen je Sekunde) von 16-16.000 Hertz.

Schalldruck

Durch ein Schallereignis hervorgerufene Änderung des Luftdrucks;

physikalische Einheit: 1 Pascal = 1 Newton/m2.

Der Schalldruck, der als Schmerz wahrgenommen wird (Schmerzgrenze), ist ca. 30 Millionen mal so groß wie das leiseste gerade noch wahrnehmbare Geräuschereignis (Hörschwelle).

Schalldruckpegel

Maß für die Stärke eines Schallereignisses.

Schallleistung

Die pro Zeiteinheit abgestrahlte Schallenergie einer Schallquelle; physikalische Einheit: 1 Watt (W).

Die Schallleistung oder auch der Schallleistungspegel werden zur Beschreibung der Emissionen von Schallquellen herangezogen.

Schallleistungspegel

Maß für die Schallleistung einer Schallquelle.