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Startseite > Luft > Luftreinhaltung > Emissionskataster Rheinland-Pfalz

Aktueller Stand der Emissionen aus genehmigungsbedürftigen Anlagen

Blick in eine Gießerei, Bild: BMU In Rheinland-Pfalz werden zirka 3000 genehmigungspflichtige Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz betrieben. Davon müssen etwa 850 in regelmäßigen Abständen über die Freisetzung ihrer Emissionen berichten. 

Die Entwicklung dieser Emissionen (2004 bis heute) wird hier in einem aktuellen Emissionskatasterbericht dargestellt.

In diesem Bericht werden Art, Menge sowie die räumliche Verteilung relevanter Schadstoffemissionen wie (Ammoniak (NH3), Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Schwefeloxide (SOX), Stickoxide (NOX), Benzol (C6H6), Methan (CH4), flüchtige organische Verbindungen (NMVOC), Staub und Schwermetalle (Blei, Arsen, Cadmium, Arsen)) erfasst.

Die Emissionen werden im 5 mal 5 km²-Raster für das gesamte Landesgebiet von Rheinland-Pfalz und im 1 mal 1 km²-Raster für die ehemaligen Belastungsgebiete und besondere Untersuchungsgebiete, in denen bereits Luftreinhalte- und Aktionspläne erstellt wurden, erfasst und graphisch dargestellt.

Die rheinland-pfälzischen flächenbezogenen Emissionen liegen z.T. deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Die teilweise deutlichen Emissionsminderungen, z.B. bei Stickoxiden, Blei und Feinstäuben, sind auf die kontinuierliche Verbesserung der Produktionsprozesse und der Abgasreinigungstechnik der rheinland-pfälzischen Betriebe zurückzuführen. Gründe für eventuelle Erhöhungen der Emissionsmengen sind zum einen die erstmalige Erfassung bestimmter Anlagen und Schadstoffkomponenten oder die Erhöhung der Produktionskapazitäten. Die positive Emissionsentwicklung spiegelt sich auch in sinkenden Immissionskonzentrationen und somit in einer weiteren Verbesserung der Luftqualität wider.

Über die aktuellen Luftqualitätsdaten aus dem Zentralen Immissionsmessnetz ZIMEN können Sie sich hier informieren.