Feinstaub und seine Wirkungen auf Mensch und Umwelt
Als Schwebstaub oder englisch „Total Suspended Particles“ (TSP) bezeichnet man Partikel in der Luft, die eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Hierbei unterscheidet man primären und sekundären Feinstaub[1]. Unter Feinstaub („Paticulate Matter“; PM10) versteht man alle Partikel, deren aerodynamischer Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer ist.
Feistaub kann natürlichen Ursprungs sein (beispielsweise Pollen, Vulkane) oder antropogen („vom Menschen verursacht“) erzeugt werden. Wichtige antropogene Feistaubquellen sind Kraftfahrzeuge, Hausbrand, Schüttgüterumschlag, Tierhaltung sowie Industrieprozesse.
Welche gesundheitlichen Auswirkungen Feinstaubpartikel auf Mensch und Umwelt haben hängt von folgenden Parametern ab:
• Konzentration
• Expositionszeit
• Partikelgröße
• morphologischen Struktur
• chemischen Zusammensetzung
• Beladung mit Radikalen, Gasen, Allergenen
Die Partikelgröße spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Aufgrund der verschieden Wir-kungspotentiale auf die Gesundheit, werden folgende Feistaubfraktionen unterschieden:


