Die Konzentrationen der Luftverunreinigungen im Bereich des Trierer Hafens weisen keine erhöhten Werte auf - allerdings sind zu hohe Niederschläge einzelner Schadstoffe zu beanstanden. Das ist das Ergebnis von Luftqualitätsmessungen, die auf Veranlassung des Umweltministeriums durch das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) zwischen Juli 2004 bis Oktober 2005 durchgeführt wurden. Die Konzentrationen von Luftverunreinigungen betreffen den Anteil von Schadstoffen in der Luft, die über das Atmen vom Menschen direkt aufgenommen wird. Niederschläge stellen die Anteile von Verunreinigungen dar, die sich in einem bestimmten Zeitraum aus der Luft ablagern, z.B. im Boden.
Bei Blei und Cadmiumniederschlägen im Hafengebiet und in Pfalzel wurden lokale Grenzwertüberschreitungen festgestellt, die auf Emissionsquellen aus dem Bereich der Schwerindustrie zurückgeführt werden. Aus diesem Quellbereich stammen offensichtlich auch erhöhte Werte polychlorierter Biphenyle. Die Wohngebiete Kenn und Ruwer sind deutlich geringer belastet.
Im Zusammenhang mit der Ansiedlung und Weiterentwicklung von Betrieben der Schwerindustrie im Industriegebiet Trierer Hafen kam es gegenüber den zuständigen Überwachungsbehörden und der Landesregierung in den letzten Jahren zunehmend zu Beschwerden von Anwohnern über Schadstoffemissionen. Daraufhin ordnete das Umweltministerium breit angelegte Luftschadstoffmessungen im Gebiet und Umfeld des Trierer Hafens an, deren Ergebnisse nun veröffentlicht werden.
Die Messergebnisse dieses Überwachungsprogrammes werden hier in Form eines Abschlussberichtes vorgestellt.
Den Abschlussbericht finden Sie auch als Downloadangebot im Menuepunkt "Infomaterial".
Über die aktuellen Luftschadstoffwerte des Zentralen Immissionsmessnetzes ZIMEN können Sie sich unter www.luft-rlp.de informieren.

