Eine der wichtigsten Strategien zur Umsetzung der Dekade ist die Unterstützung der Akteure vor Ort. Die Anerkennung offizieller Dekadeprojekte stellt diesen Gedanken in den Mittelpunkt. Wer die Herausforderung der UN-Dekade annimmt, soll Anerkennung für sein/ihr Engagement finden und in die "Allianz Nachhaltigkeit Lernen" aufgenommen werden. Dadurch wird der Wachstumsprozess der Dekade nach und nach in ganz Deutschland sichtbar und durch das Nationalkomitee werden die ausgezeichneten Projekte national und international präsentiert.
Auch in Rheinland-Pfalz gibt es bereits anerkannte Dekade-Projekte. Eine aktuelle und vollständige Übersicht finden Sie auf dieser Seite (in der Suchmaske Rheinland-Pfalz angeben) Eine beispielhafte Auswahl finden Sie hier im Folgenden:
LOKALE AGENDA 21 TRIER E.V.
Projekt "Zukunfts-Diplom für Kinder"
Das Projekt der LA-21-Initiative aus Trier wendet sich in mehreren Veranstaltungen an Kinder. Sie lernen in vielfältiger Weise Aspekte der Nachhaltigkeit kennen. Es geht um ihre Umwelt, die Auswirkungen heutigen Handelns auf zukünftige Entwicklungen, Möglichkeiten der Beteiligung an kommunalen Entscheidungsprozessen. In diesem Zusammenhang können die Kinder, wenn sie sechs Veranstaltungen absolviert haben, ein "Zukunftsdiplom" erwerben. Das Projekt hat schon jetzt große Breitenwirkung und lädt zur Nachahmung ein.
- Informationen: www.la21-trier.de/zukunftsdiplom.html
LANDESZENTRALE FÜR UMWELTAUFKLÄRUNG
Projekt "Friedenssicherung und Nachhaltigkeit"
Die LZU und die Bundeswehr, Wehrbereichskommando II unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, Zusammenhänge zwischen Friedenssicherung und Nachhaltigkeit kenntlich zu machen. Dazu gehören Veranstaltungen mit der Landesforstverwaltung und der Bundeswehr, z.B. zum Ressourcenschutz, zu den Lebensstilen, zum Konsum, zu den globalen Lebensbedingungen und ihre Rückwirklungen auf die Nachhaltigkeit und Friedenssicherung.
Der Modellcharakter des Projektes lässt eine Ausweitung auf die gesamte Bundeswehr mit allen jeweils berührten Bundesländern zu.
- Informationen: www.umdenken.de


