Direkt zur Navigation springen [Alt/Ctr+1]Direkt zum Inhalt springen [Alt/Ctr+2]
Schrift: größer | kleiner | Druckversion
Logo: Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft,Ernährung, Weinbau und Forsten - Zurück zur Startseite
  • Aktuelles
  • Ernährung
  • Europa/Internationales
  • Mensch und Umweltschutz
  • Landwirtschaft
  • Lärm
  • Luft
  • Nationalpark
  • Natur
    • Aktuelles-Service
    • LEP - Landes-
      entwicklungsprogramm
    • Biologische Vielfalt
    • Eingriffe in Natur und Landschaft
    • Landschafts-
      informationssystem
    • Schutzgebiete
    • Naturschutz konkret
      • Artenfinder
      • Projektsteckbriefe
      • Naturschutzgroßprojekt Bienwald
      • Partnerbetrieb Naturschutz
      • Roter Weinbergspfirsich
      • Rotmilan
      • Vertragsnaturschutz
      • Rote Listen
    • Kontakt
  • Tiere
  • Wald
  • Wasser
  • Weinbau
  • Ministerium
  • Mediathek
  • Service
  • Kontakt
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Sitemap
  • www.rlp.de
Startseite > Natur > Naturschutz konkret

Naturschutz konkret

Rheinland-Pfalz ist ein Flächenstaat. Unsere Landesfläche besteht aus 43 Prozent Landwirtschaft, 41 Prozent Wald und 14 Prozent Siedlungs- und Verkehrsfläche. Land- und Forstwirtschaft kommt traditionell eine besonders hohe Bedeutung zu. Aber auch der Naturschutz spielt eine bedeutende Rolle. So gehören rund 17 Prozent der Landesfläche zum europaweiten Gebietsnetzwerk NATURA 2000. 

Der Naturschutz hat viel erreicht: Schutzgebiete wurden ausgewiesen, Artenschutz und Landschaftsplanung aufgebaut, Eingriffe in Natur und Landschaft müssen heute ausgeglichen werden. Doch Naturschutz muss mehr leisten.

Der Naturschutz muss sich den gesellschaftlichen und ökonomischen Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts stellen, zumal die gesellschaftliche Akzeptanz für den bisherigen Naturschutz schwindet. Wir müssen in Zukunft Naturschutz und Naturnutzung (Landwirtschaft, Waldbau) verbinden. Dazu setzen wir auf unser Konzept „Naturschutz durch Nutzung". 

Ein moderner Naturschutz muss in die gesellschaftliche Vision einer „Nachhaltigen Gesellschaft" eingebettet werden. Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass Naturschutz nur mit den Menschen dauerhaften Erfolg haben kann. Das Konzept „Naturschutz durch Nutzung" setzt darauf.

Ziele sind:

  • Schonung von Natur und Landschaft. 
  • Wahrung von Vielfalt und Schönheit der Heimat.
  • Integration von Naturschutzzielen in die alltäglichen Wirtschaftsweisen der Landwirte. 
  • Eroberung neuer Märkte für Produktion und Vermarktung regionalspezifischer Waren. 
  • Tourismus und Erholung fördern als Nebenprodukt einer nutzungsorientierten Naturschutzpolitik und einer ökologisch-orientierten Landwirtschaft.
  • Sicherung von Arbeitsplätzen

Wir müssen die landwirtschaftliche Nutzung in der Fläche halten.
Die Zukunftsperspektive lautet: Ökologisierung der Flächennutzungen.

Dazu gehören unter anderem auch Pflege und Entwicklung bestimmter Gebiete oder Landschaften durch Beweidung mit der Chance auf Vermarktung der im Rahmen der Beweidung entstehenden Produkte.

Es geht darum, dass alle Flächennutzungen sich in der Verantwortung sehen, Natur und Landschaft so zu nutzen, wie es dem Nachhaltigkeitsgebot entspricht: So, dass die kommenden Generationen mindestens die gleichen Möglichkeiten haben, ihr Leben zu gestalten, wie wir heute.