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24.11.2005 | Ministerin Conrad fordert verstärkte Kontrollen im Land

Ministerin Conrad fordert verstärkte Kontrollen im Land

Verbraucherschutz
Ministerin Conrad: verstärkte Kontrollen im Land - Rheinland-Pfalz bisher nicht von jüngstem Fleischskandal betroffen

 

Die rheinland-pfälzischen Lebensmittelüberwachungsbehörden wurden vor dem Hintergrund des jüngsten Fleischskandals zu verstärkter Kontrolle einschlägiger Fleischlager und Umpackbetriebe aufgefordert, so Umweltministerin Margit Conrad. Die Behörden sind zudem aufgrund der ähnlich gelagerten Lebensmittelskandale der jüngsten Vergangenheit sensibilisiert. Sie wurden bereits im März 2005 angehalten, bei ihren Kontrollen verstärkt auf Hinweise von verbotenem Umetikettieren von Hackfleisch zu achten. Betriebe, die mit Schlachtabfällen und tierischen Nebenprodukten umgehen, wurden aufgrund der Ereignisse von illegaler Verwendung tierischer Nebenprodukte in Lebensmitteln verschärften Kontrollen unterworfen.

 

Die Behörden vor Ort kontrollieren lebensmittelverarbeitende Betriebe routinemäßig und auf Risikobasis. D.h., dass Betriebe mit sensiblen Produkten und großem Vertriebsradius besonders häufig kontrolliert werden.

 

Bei dem aktuellen Fleischskandal handelt es sich um das Inverkehrbringen von überlagertem, nicht verkehrsfähigem Fleisch. Nach Mitteilung des Verbraucherschutzministeriums in Nordrhein-Westfalen wurden die Missstände im Rahmen einer Routinekontrolle des Veterinäramtes Gelsenkirchen entdeckt, die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet. Die Ermittlungen ergaben, dass weitere Betriebe in anderen Bundesländern betroffen sind, nach gegenwärtigem Kenntnisstand jedoch keine rheinland-pfälzischen Betriebe.

Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
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