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28.11.2005 | Umweltministerin Conrad fördert Erforschung von Methoden zur Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch

Umweltministerin Conrad fördert Erforschung von Methoden zur Entwicklung von Alternativen zum Tierversuch

Das Umweltministerium fördert ein Projekt der Wissenschaftlerinnen Prof. Dr. Plendl und Dr. Bahramsoltani von Institut für Veterinär-Anatomie der Freien Universität Berlin zum Thema ""Standardisierung und Patentierung einer Methode zur Quantifizierung von Angiogenese und Antiangiogenese"" mit 41.000 Euro. Das Projekt hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Die Förderung des Projektes erfolgte nach positiver Bewertung durch die Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ergänzungs- und Ersatzmethoden zum Tierversuch (ZEBET) des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR).

 

Die Beeinflussung der Angiogenese (Gefäßbildung) steht derzeit vor allem in der Tumortherapie im Fokus der modernen Medizin. Daher werden auf diesem Gebiet zahlreiche Tierversuche durchgeführt, die insbesondere der Erforschung der Entstehung von Tumoren sowie deren Bekämpfung (Antiangiogenese) dienen.

 

Die vorrangige Aufgabe des vorgesehenen Projekts ist es, auf der Basis von im Labor kultivierten Zellen eine unabhängige und standardisierte Methode zur Quantifizierung der Angiogenese und Antiangiogenese zu entwickeln. Eine solche Methode könnte labor- und einrichtungsübergreifende Vergleiche ermöglichen und damit in den erforderlichen vorklinischen Studien anstelle von Tierversuchen eingesetzt werden.

 

Conrad: ""Die Verringerung von Belastungen für Versuchstiere und der Ersatz von Tierversuchen durch geeignete Alternativverfahren hat in Rheinland-Pfalz seit Jahren einen hohen Stellenwert. Dieses Thema gehört neben den besseren Haltungsbedingungen für Versuchstiere zu den wichtigsten Schwerpunkten unserer Tierschutzpolitik.""



Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
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Telefon: 06131-164645
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