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18.12.2006 | Holzbaupreis

Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2006 - Ministerin Margit Conrad ehrt Preisträger

Ein überaus hohes Niveau aller eingereichten Arbeiten bescheinigte die Jury den Teilnehmern am diesjährigen Holzbaupreis Rheinland-Pfalz. 7 Objekte wurden mit einem Preis dekoriert. Margit Conrad, Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz, ehrte die Preisträger im Rahmen einer Feierstunde in den Räumen der Architektenkammer in Mainz.

""Holzbau ist attraktiv und innovativ. Davon kann sich jeder überzeugen, der die Arbeiten zum Holzbaupreis Rheinland-Pfalz 2006 sieht"", stellt Ministerin Conrad fest. ""Die eingereichten Objekte dokumentieren den hohen Standard in Rheinland-Pfalz. Mit einem Anteil von knapp 20 Prozent rangieren wir beim Holzbau bundesweit in der Spitzengruppe. Ich freue mich, dass unsere wichtigste heimische Ressource, das Holz, inzwischen bei Planern und Bauherren so großes Interesse findet. Wer Holz einsetzt, ist auch aktiv für Umwelt und Klimaschutz.
Im innovativen Holzbau liegt viel Zukunft, auch für unser Handwerk und für Arbeitsplätze.""

Der Holzbaupreis Rheinland-Pfalz dokumentiert einmal mehr die Vielfalt des nachwachsenden Rohstoffes Holz. Nicht nur im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser, sondern auch im Gewerbebau, bei öffentlichen Gebäuden oder bei Sonderbauwerken wie Brücken und Aussichtstürme zeigen die eingereichten Arbeiten überzeugende Lösungen. Der hohe Standard im Holzbau hat Tradition in Rheinland-Pfalz. Mit einem Anteil von knapp 20 Prozent an allen Neubauten nimmt das Land gemeinsam mit Baden-Württemberg bundesweit die Spitzenstellung in Sachen Holzbau ein. Nirgendwo werden mehr Holzhäuser gebaut als im Südwesten von Deutschland.

Zunehmend gefragt sind Lösungen für das Bauen im Bestand. Umbauten, Sanierungen, Anbauten und Aufstockungen sind beliebte Instrumente, Wohnraum in bestehenden Gebäuden zu schaffen oder aufzuwerten. Durch seine bauphysikalischen Eigenschaften eignet sich Holz für diese Bauaufgaben in besonderer Weise. Die Leichtigkeit, das hohe Maß an Wärmedämmung und der hohe Grad der Vorfertigung machen Holz zum idealen Baustoff für solche Lösungen im Gebäudebestand.

Ausgezeichnet mit einem Preis wurde das ""Haus der Nachhaltigkeit"" in Trippstadt. Architektur, Materialwahl und Energiekonzept reflektieren für die Jury auf überzeugende Weise den Gedanken der Nachhaltigkeit. Preiswürdig war für die Jury auch die Hofhausbebauung anlässlich der Landesgartenschau in Trier. Die Gebäude sind ein gelungenes Beispiel für urbanes Bauen und Stadtentwicklung mit dem gekonnten Einsatz von modernen Holzprodukten und Holzwerkstoffen.

Ein weiterer Preis geht nach Kaiserslautern. Dort ist es den Architekten beim Bau eines ambulanten Hilfezentrums in hervorragender Weise gelungen, die Baustoffe Holz und Glas in Harmonie zu vereinen. Das ""Haus am Hochgericht"" in Urbach zeigt eine überzeugende Lösung für eine Bauaufgabe im Bestand. Ein bestehendes Wirtschaftsgebäude wurde aufgestockt und beherbergt heute ein Heimatmuseum. Architekt und Bauherr erhalten für diese Arbeit einen Preis.

Weitere Preise gehen an Einfamilienhäuser in Framersheim, Bad Dürkheim und Schalkenbach.

Die Arbeiten sämtlicher Preisträger sind in den Räumen der Architektenkammer Mainz, Hindenburgplatz 2-6, ausgestellt und können während der Geschäftszeiten besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

Flyer zum Holzbaupreis


Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
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