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20.02.2006 | Rheinuferumgestaltung in St.Goarshausen

Rheinuferungestaltung St. Goarshausen - Umweltministerin Conrad: Gewinn für Stadtbild und Hochwasserschutz

Umweltministerin Margit Conrad hat sich heute über die geplante Rheinuferumgestaltung in St. Goarshausen informiert. Diese soll einerseits eine Aufwertung des Ortsbildes bewirken, andererseits sollen auch die Abflussverhältnisse bei Hochwasser verbessert werden.

 

Umweltministerin Conrad verweist auf die Bedeutung des Mittelrheintals als Welterbe. Dies rechtfertige ein überdurchschnittliches Engagement. Für Hochwasserschutz- und Rheinufergestaltungsmaßnahmen (zum Beispiel in Kamp-Bornhofen, oder Braubach) sind mittlerweile 17 Millionen Euro investiert worden. Die Attraktivität des Rheintals soll sich vom Ufer aus in die Gemeinden entwickeln, so das ""Rahmenkonzept"".

 

Ende 2003 wurde in St. Goarshausen ein Lokales Agenda 21-Projekt ins Leben gerufen, das die Entwicklung eines Konzeptes zur zukünftigen Gestaltung des Rheinvorlandes zum Ziel hatte. Die Landesregierung hat die Agenda-Aktivitäten bisher mit zirka 47.000 Euro unterstützt.

 

Bislang wurden drei so genannte Schlüsselprojekte ""Flussbahnhof"", ""Oberstrom St. Goarshausen bis Loreley"" und ""Uferbereich Wellmich"" ausgearbeitet. Beim Projekt ""Flussbahnhof"" sollen unter anderem eine Aufwertung des Ufers, Abgrabungen zur Schaffung zusätzlichen Retentionsraumes bei Hochwasser und die Schaffung von Erlebnisräumen für das Element Wasser erfolgen. Auch im weiter flussabwärts liegenden Abschnitt ""Entree/Park"" zwischen der B 247 bis zum Sportplatz soll zusätzlicher Retentionsraum für Hochwasser, eine ökologische Verbesserungen der Uferstreifen des Rheines und die verbesserte Erreichbarkeit des Rheines für Besucher erreicht werden. Die geschätzten Planungs- und Baukosten von rund 1,2 Millionen Euro wird das Land übernehmen. Die Umsetzung kann in 2006 beginnen.

 

In der weiteren Umgebung soll auch das Rheinvorland im Bereich des Campingplatzes in St. Goar umgestaltet werden. So sollen zum Beispiel die Offenlegung der Bäche sowie eine Verbesserung des Landschaftsbildes und des Naturhaushaltes im Sinne der überregionalen Zielsetzung für das Welterbe Mittelrheintal erfolgen.



Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
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