
Für sein vielfältiges und jahrzehntelanges Engagement im kommunalen, sozialen und karitativen Bereich hat Bundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler auf Vorschlag von Ministerpräsident Kurt Beck Forstamtsrat Bernd Schiffarth aus Adenau das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege hat die Auszeichnung heute im Namen von Ministerpräsident Beck überreicht.
Bernd Schiffarth ist seit über 25 Jahren ehrenamtlich als Bürgermeister der Stadt Adenau tätig. Er arbeitet mit der ""Lichtbrücke Engelskirchen"" zusammen und begründete das Projekt Lichtbrücke Adenau "" Sonargoan (Bangladesh). Schiffarth ist Vorsitzender einer breit ausgelegten Initiative aus Bürgern, Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen zur Finanzierung von Einrichtungen (zum Beispiel Augenhospital, Trainings- und Ausbildungszentrum für Handwerker, Landwirte, Sozialarbeiter) sowie zur Erarbeitung von Kleinkreditprogrammen als Hilfe zur Selbsthilfe, Wasseraufbereitungsanlagen und, gemeinsam mit den Adenauer Partnerstädten, für ein Mutter- und Kindhospital zur Aufnahme ärmster Familien.
Als Präsident der deutsch-maltesischen Gesellschaft pflegt Bernd Schiffarth die freundschaftlichen Beziehungen, fördert den Jugend- und Kulturaustausch und verbessert die gesellschaftlichen Kontakte. Darüber hinaus ist er Vorsitzender des Fördervereins Johanniter-Krankenhaus Adenau.
Schiffarth ist Geschäftsführer des Kreiswaldbauvereins Ahrweiler. Als Leiter des Privatwaldbetreuungsreviers Hocheifel ergeben sich hohe Synergieeffekte zwischen seinem Beruf und der Geschäftsführung des Kreiswaldbauvereins. Trotzdem ist hervorzuheben, dass sein Engagement weit über das Berufliche hinausgeht. Hier sei die Organisation der jährlichen Lehrfahrten und ihre Leitung ins europäische und über-seeische Ausland genannt, die auf seine Idee zurückgehen. Das gleiche gilt für das Projekt ""Haus des Waldes"". Die Nachhaltigkeit und Effektivität seiner Arbeit ist angesichts seiner großen zeitlichen Beanspruchung besonders hervorzuheben.
""Das große Engagement und die überzeugende, erfolgreiche Arbeit in diesen Ehrenämtern werden in der Bevölkerung anerkannt und genießen weit über die Grenzen Adenaus Respekt und Anerkennung und gehen weit über das übliche Maß hinaus. Dafür gilt es, Herrn Schiffarth Lob und Anerkennung auszusprechen,"" so Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege.
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