
Die Wiederansiedlung des Lachses begann vor gut 10 Jahren. Mittlerweile ist der Edelfisch in rheinland-pfälzischen Gewässern wie der Nister, dem Saynbach, der Ahr oder der Nette zuhause und er pflanzt sich dort auch wieder auf natürliche Weise fort. Zu einer Sondersitzung des ""Runden Tisches Nister"" lädt Umweltministerin Margit Conrad ein. Dort sind die Erfolge des Wanderfischprogramms, die Zusammenarbeit sowie künftige Maßnahmen im Rahmen auch des Programms ""Lachs 2020"" Thema. Auch ein Besuch der Lachszuchtanlage ist geplant.
Donnerstag, 1. März, ab 13.30 Uhr
im
Dorfgemeinschaftshaus in 57629 Stein-Wingert
Aus fischökologischer Sicht gehört die Nister zu den bedeutendsten Nebengewässern der Sieg. 1998 kehrte der Lachs zurück, seit 1999 liegt der Nachweis über die natürliche Vermehrung für den Lachs in der Nister vor. Lachsbesatzmaßnahmen und begleitende wissenschaftliche Untersuchungen in der Nister finanzierte das Land allein 2006 mit rund 30.000 Euro. Den Umbau von Wehranlagen der Sieg förderte das Land auf rheinland-pfälzischer Seite mit rund 200.000 Euro.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Im Anschluss besteht Gelegenheit zum Gespräch.
Programm Runder Tisch Nister am 1. 3. 2007
13.30 Uhr
Das Wanderfischprogramm als Baustein der Gewässerschutzpolitik des Landes Rheinland-Pfalz
Margit Conrad, Ministerin für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz
Fachvortrag zum Lachsprogramm
Dr. Jörg Schneider, Bürogemeinschaft für Fisch- & Gewässerökologische Studien, Frankfurt am Main
Vorstellung der Studie Ing.- Büro Dr.-Ing. Rolf-Jürgen Gebler zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Nister,
Dipl.-Ing. Thomas Meuer, Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord
Moderation: Manfred Fetthauer, 1. Vorsitzender der ARGE Nister & Obere Wied e.V.
Diskussion
Imbiss
Ab ca. 14.30 Uhr
Besichtigung der Lachszuchtanlage der ARGE Nister in Stein-Wingert und Besatzmaßnahme im Bereich Stein-Wingert
Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
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