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28.11.2007 | Erneuerbare Energien

Umweltministerin Margit Conrad: "Neue Fördermöglichkeiten machen die Nutzung von Holz und Sonne noch interessanter"

Im Marktanreizprogramm der Bundesregierung gibt es seit kurzem höhere Förderungen für Solarthermieanlagen und emissionsarme Holzfeuerungsanlagen.
Umweltministerin Margit Conrad: ""Die Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmebereich ist ein schlafender Riese. Das Potential ist sehr groß und die Zuwachsraten bei der Nutzung sind bisher nur gering. Zusätzliche Anreize zur Steigerung der Effektivität der Anlagen und zur Luftreinhaltung setzten die richtigen Zeichen.""

Nachdem bereits im August die Förderung von Solarthermieanlagen deutlich verbessert wurde, gibt es nun eine zusätzliche Förderung von 750 Euro, wenn zusätzlich zur Installation einer Solarthermieanlage mit Heizungsunterstützung ein neuer Öl- oder Gas-Brennwertkessel eingebaut wird. Bei einer Kollektorfläche von 10 Quadratmetern beträgt in diesem Fall der Zuschuss 1800 Euro.

Mit einer Innovationsprämie von 750 Euro werden solche Holz-Heizkessel (z.B. Holzpelletkessel) gefördert, die mit einem Brennwertwärmetauscher oder einer Feinstaubreinigung ausgerüstet sind. Neben einer deutlichen Reduzierung des Feinstaubausstoßes können diese neuen Heizkessel zumeist auch einen höheren Wirkungsgrad gegenüber herkömmlichen Anlagen erreichen.

Der Bundesrat hat im Juni einem Entschließungsantrag aus Rheinland-Pfalz zugestimmt, der von der Bundesregierung eine verlässliche Förderung als Anreiz für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmebereich fordert. Rheinland-Pfalz setzt sich weiterhin für eine rasche Umsetzung einer Nutzungsverpflichtung für erneuerbare Energien beim Neubau und der Sanierung von Gebäuden ein.


Im Rahmen der Energiesparkampagne ""UnserEner macht mit "" Die beste Energie ist gesparte Energie"" weitere Informationen im Internet unter www.unserEner.de, beim Umweltministerium     www.mufv.rlp.de sowie bei der Effizienz Offensive Energie Rheinland-Pfalz (EOR) www.eor.de
u.a.

""    Förderatlas im Internet
Eine Übersicht aller Fördermöglichkeiten zum Energiesparen in Gebäuden und der Nutzung erneuerbarer Energien enthält der rheinland-pfälzische Förderatlas im Internet auf der Seite zur Energieeinsparkampagne www.unserener.de. Hier ist auch die rheinland-pfälzische Energieberaterdatenbank zu finden "" denn vor jeder Sanierung steht die Beratung!

""    Förderprogramme
Rheinland-Pfalz hat  ein 2-Millionen Euro-Förderprogramm vorgelegt, das die in Bund und Land bestehenden Förderprogramme verstärkt. Bis zu 600 hoch energieeffiziente Passiv- oder Energiegewinnhäuser können gefördert werden. Das neue Programm will die Verbreitung hoch energieeffizienter Bauweisen in Verbindung mit regenerativer Energiegewinnung in Pilotprojekten beschleunigen. Conrad: ""Unser Programm unterstützt gezielt Spitzenstandards für den energieoptimierten Neubau."" Seit Mai wurden bereits über 50 Förderanträge gestellt.

Die Förderung erfolgt durch Zuschüsse:
5.000 Euro für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser mit regenerativem Energiegewinn (Energiegewinnhäuser).
3.500 Euro für freistehende Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Reihenhäuser als Passivhäuser.
2.500  Euro  je Wohnung in Mehrfamilienhäusern als Energiegewinnhäuser.
1.750  Euro  je Wohnung in Mehrfamilienhäusern als Passivhäuser.

Bei der Gebäudesanierung bietet zudem das Finanzministerium Rheinland-Pfalz neben den bestehenden Programmen des Bundes Förderung für Modernisierungen im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung an; diese ist an Einkommensgrenzen gebunden.


Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei
Kaiser-Friedrich-Str. 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-164645
Telefax: 06131/164649
e-mail: presse@mufv.rlp.de

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