
Die Herstellung einer sicheren Wasserversorgung ist Schwerpunkt der Förderpolitik des Landes. Heute war Umweltministerin Margit Conrad in Alzey-Schafhausen dabei, als in Alzey-Schafhausen der erste Spatenstich für den Bau des Anschlusses an die Fernleitung von Gau-Odernheim nach Ilbesheim der Wasserversorgung Rheinhessen vorgenommen wurde.
Die neue Transportleitung wird 18 Kilometer lang sein und voraussichtlich im Sommer 2008 dazu beitragen, die Wasserversorgung in der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden zu sichern. ""Mit der neuen Wassertransportleitung werden zunächst etwa 350.000 Kubikmeter Trinkwasser an die Stadtwerke Kirchheimbolanden geliefert. Dies ist ein weiterer Baustein zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserversorgung im Donnersbergkreis, insbesondere in der Verbandsgemeinde Kirchheimbolanden"", stellte die Ministerin fest. ""Diese Investition ist wichtig für die weitere Entwicklung der Region.""
Die Stadtwerke Kirchheimbolanden haben sich für den Anschluss an die Wasserversorgung Rheinhessen entschieden, um auch bei reduzierter Grundwasserneubildung und in heißen Sommern die Trinkwasserversorgung sicher zu stellen. Die neue Wasser-Transportleitung von Gau-Odernheim nach Ilbesheim wird Wasser, welches aus Uferfiltrat in Guntersblum gewonnen wird. Um die Versorgungssysteme zu verbinden, baut die Wasserversorgung Rheinhessen eine Transportleitung sowie ein Pumpwerk in Gau-Odernheim. Die Rohrleitung beginnt bei Gau-Odernheim und verläuft nach Alzey-Dautenheim, dann entlang der A 61 und weiter parallel zur B 271 bis zu einem Hochbehälter, der bei Ilbesheim noch errichtet wird. Das neue Pumpwerk liegt bei Gau-Odernheim.
Umweltministerin Conrad stellte eine Förderung des Landes in Höhe von 80 Prozent in Aussicht für den Baukostenzuschuss über 5,7 Millionen Euro, den die Stadtwerke Kirchheimbolanden leisten.
Sie lobte die Zusammenarbeit der Wasserversorgung Rheinhessen und der Stadtwerke: ""Die Gewinnung, Aufbereitung, Speicherung und Verteilung von Wasser und die Aufgaben des Gewässerschutzes erfordern vielfach Kooperation über kommunale Grenzen hinweg. Wir verfolgen daher den Ausbau von überregionalen Verbundsystemen zur Wasserversorgung überall dort, wo dies aus sozioökonomischen und ökologischen Gründen sinnvoll und nachhaltig ist.""
Städte und Gemeinden seien in Rheinland-Pfalz mit dem wichtigsten Lebensmittel "" einwandfreiem Trinkwasser "" bestens versorgt. 99 Prozent aller Haushalte sind an die zentrale öffentliche Wasserversorgung angeschlossen.
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