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30.04.2009 | Auenreaktivierung im Blankenbruch

Umweltstaatssekretärin Kraege "Die Auenreaktivierung dient dem Naturschutz und dem natürlichen Wasserrückhalt"

Die Auenreaktivierung im Blankenbruch zwischen den Ortsgemeinden Billigheim-Ingenheim und Rohrbach ist fertig gestellt. Das zirka 16 Hektar große Feuchtgebiet Blankenbruch war ursprünglich Teil der natürlichen Bachaue und wurde durch Aufschüttungen entlang des Gewässers vom Kaiserbach abgeschnitten. Renaturierungsmaßnahmen haben die Austrocknung des Gebietes gestoppt. Dazu wurden drei Überlaufschwellen in den Uferwall des Kaiserbaches eingebaut, so dass Zukünftig wieder Wasser in den Blankenbruch einfließen kann, sobald der Wasserstand ansteigt. Bei Hochwasser steht ein Retentionsraum von bis zu 100.000 Kubikmetern zur Verfügung. Das Land hat die Verbandsgemeinden Landau-Land und Herxheim als Projektträger mit zirka 16.700 Euro im Rahmen der Aktion Blau gefördert. Die Gesamtkosten der Maßnahme beliefen sich auf rund 20.000 Euro.

Umweltstaatssekretärin Jacqueline Kraege stellte bei der offiziellen Übergabe fest: ""Die Auenreaktivierung im Blankenbruch verfolgt auf einfache aber effiziente Weise sowohl die Ziele des Naturschutzes als auch der Wasserwirtschaft. Sie schützt die seltenen Flora- und Faunaarten und dient dem natürlichen Wasserrückhalt"".

Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei

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