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16.11.2009 | Energieverbrauch

Umweltministerin Margit Conrad: "Zukünftiges Energielabel muss verbraucherfreundlich sein und Innovationen belohnen"

Anlässlich der morgigen Beratungen über die zukünftige Energieverbrauchskennzeichnung auf EU-Ebene fordert Verbraucherschutzministerin Margit Conrad die Bundesregierung auf, sich für eine regelmäßige Neubewertung der Energieeffizienz von  Haushalts- und Elektrogeräten einzusetzen.

Conrad: ""Ein Energiekennzeichen muss verbraucherfreundlich sein, Innovationen belohnen und wettbewerbsfreundlich sein. Es muss den Energieverbrauch für die Verbraucherinnen und Verbraucher also klar ausdrücken. Das heißt: Nur die energiesparendsten Geräte dürfen das Energielabel ""A"" tragen. Eine regelmäßige Neubewertung muss sich an den technisch besten Geräten orientieren und eine Einstufung in Klassen von A bis G vornehmen. Das derzeitige Hilfskonstrukt, dass die besten Geräte mit A+ oder A++ bezeichnet, würde dann entfallen.""

Eine Energieverbrauchskennzeichnung, die alle Geräte in die beste Klasse einstuft, grenze an Verbrauchertäuschung, so Conrad. ""Dies kann nicht der Wille der neuen Bundesregierung sein.""

Der Vorschlag der EU-Kommission sieht keine Neubewertung von bereits in Energieeffizienzklassen eingestuften Geräten vor. Dies hätte zur Folge, dass in Zukunft beispielsweise nur noch Kühlschränke und bald auch Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse ""A"" im Handel erhältlich sind. Auch die Verbraucherschutzministerkonferenz lehnt nach einem Beschluss im Oktober dieses Jahres den Vorschlag der EU-Kommission ab.


Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei

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