
Die Aufkündigung des Atomkonsenses in den Koalitionsverhandlungen werfe Deutschland energiepolitisch um Jahre zurück, stellt Margit Conrad (SPD), für Energie zuständige Ministerin in Rheinland-Pfalz fest.
""Diese Wende rückwärts wird erheblichen technologiepolitischen Schaden anrichten"", so Conrad, ""denn die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken wird sich als Innovations- und Investitionsbremse in den exportträchtigen Zukunftsmärkten der modernen Energietechnologien niederschlagen."" CDU und FDP schadeten zudem dem Wettbewerb im Energiesektor und stärkten die Atomkonzerne in ihrer marktbeherrschenden Stellung. ""Dies wird zu einer Belastung der Verbraucher und der Industrie. Dass diese Entscheidung zeitgleich mit der Nachricht von bisher unbekannten Plutoniummengen, die ohne ausreichende Sicherung in einem Atomkraftwerk in Frankreich lagen, kommt, zeigt, dass das Credo von der Sicherheit der Atomwirtschaft ein Märchen ist.""
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