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19.02.2010 | Messe "Angeln und Jagen"

Forstministerin Conrad: Jagd und Fischerei unverzichtbar für Pflege und Nutzung unserer Kulturlandschaften

Umwelt- und Forstministerin Margit Conrad hat heute die 9. Messe ""Angeln und Jagen"" (ANJA) eröffnet. Die Fachmesse in Pirmasens präsentiert naturverbundene Freizeitgestaltungen. Drei Tage lang sorgen Vorträge, Vorführungen und eine Vielzahl von Ausstellern aus dem Dreiländerdreieck Deutschland "" Frankreich "" Luxemburg für ein umfangreiches Angebot. Die Schirmherrschaft über die Messe hat Umwelt- und Forstministerin Margit Conrad übernommen.

Conrad: ""Die Jagd ist ein wichtiger Teil der Pflege und Nutzung unserer Kulturlandschaft und ein unverzichtbarer Teil der Landnutzung. Die Jägerinnen und Jäger leisten einen großen Beitrag für den Erhalt des Lebensraums, den Wildbestand und ebenso für den Schutz des Grundeigentums durch die Verhütung von Wildschäden.""

Die Ministerin wies auf die große wirtschaftliche Bedeutung der Jagd und Freizeitfischerei hin. Jagdtourismus sei eine Stütze in der Entwicklung des Tourismus einer Region. Sie trage positiv zum Hotel- und Gaststättengewerbe bei. Gerade auch die Süd- und Südwestpfalz profitiere von der Jagd.

Nennenswert sind die erfreulich hohen Jagdstrecken: Während vor drei Jahren die Jagdstrecke beim Schwarzwild rund 29. 000 Stück betrug, wurden im Jagdjahr 2008/2009 mehr als 80.000 Wildschweine als erlegt gemeldet. Eine ganzjährige intensive Bejagung des Schwarzwildes ist notwendig, um die Wildbestände dem Lebensraum anzupassen.

Rheinland-Pfalz bietet mit seinen einzigartigen Landschaften und zahlreichen Wäldern, viele Möglichkeiten, sich in der Natur zu betätigen. Die Angler- und Jagdverbände sowie rund 45.000 Angler sowie 18.000 Jäger engagieren sich für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Naturnutzung und werden in diesem Bestreben von der Landesregierung unterstützt. Die Wälder in Rheinland-Pfalz beherbergen gesunde und gute Bestände der Hauptwildarten Rot-, Muffel-, Schwarz- und Rehwild. Der Pfälzerwald als größtes zusammenhängendes Waldgebiet Deutschlands aber auch der Westerwald, die Eifel, der Hunsrück und der Bienwald sind naturnah bewirtschaftete Landschaften. ""Eine erfolgreiche Jagd ist daher ein erfolgreicher Beitrag zur Biodiversität im Wald"", so die Ministerin.

""Wildbret und Fisch bringen gesunde Produkte aus der Natur auf den Tisch"", so Conrad. Die Jagd und das Angeln mit ihren touristischen Angeboten sind auch als Wirtschaftsfaktor von großer Bedeutung. Das Forstministerium unterstützt die Vermarktung von Wildfleisch. Damit viele Verbraucherinnen und Verbraucher es erwerben können, sind im Internet zahlreiche Anbieter, darunter die Jägerinnen und Jäger, sowie die Forstämter, aufgeführt. Unter der Adresse www.wild-aus-der-region sind Informationen zum wohnortnahen Wildverkauf zu finden.
 


Verantwortlich für den Inhalt: Stefanie Mittenzwei

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