
Die nach Rheinland-Pfalz gelangte Lieferung des in Niedersachsen entdeckten Saatgutes, in dem Spuren der nicht zum Anbau zugelassenen Maissorte NK 603 festgestellt worden sind („Gen-Mais“), wird vernichtet. Der betroffene Landwirt ist bereits angehört worden. Die erforderliche Vollzugsanordnung ergeht durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord.
Ein einzelner Landwirt im Rhein-Lahn-Kreis hat das belastete Saatgut auf einer Fläche von 3 bis 4 Hektar ausgepflanzt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind keine weiteren Landwirte in Rheinland-Pfalz beliefert worden.
Der Anteil von nicht zugelassenem Mais-Saatgut NK 603 wird mit kleiner als 0,1 Prozent angegeben. Mais der Linie NK 603 ist als Lebens- und Futtermittel zugelassen, allerdings nicht der Anbau in der EU. Ein Zulassungsverfahren läuft.
Für den Anbau nicht zugelassener gentechnisch veränderter Organismen (GVO) besteht in Europa Nulltoleranz.
