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		<title>Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Gesundheit</title>
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		<description>RSS-Feed der Pressenachrichten der Rubrik "Gesundheit"</description>
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			<title>Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Gesundheit</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 12:07:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Höfken begrüßt Urteil zu gentechnisch verunreinigtem Saatgut</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/february/article/hoefken-begruesst-urteil-zu-gentechnisch-verunreinigtem-saatgut/</link>
			<description>Umweltministerin Ulrike Höfken begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungs&shy;gerichts Leipzig zum...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Umweltministerin Ulrike Höfken begrüßt das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts Leipzig zum Umgang mit gentechnisch verändertem Saatgut: &#x201e;Es ist war absolut notwendig, dass das Gerichts klar gestellt hat, dass gentechnisch veränderte Pflanzen auch bei Unkenntnis der Verunreinigung des Saatguts vernichtet werden müssen&#x201c;, sagte die Ministerin. 
Das Gericht hat heute über eine Klage eines hessischen Landwirts entschieden, der Raps-Saatgut ausgebracht hatte, das &#x2013; ohne sein Wissen &#x2013; mit in der EU nicht zugelassenen gentechnisch verändertem Saatgut verunreinigt war. Die zuständigen Behörden in Hessen hatten die weitere Inverkehrbringung und Aussaat untersagt, sowie die Vernichtung des Aufwuchses angeordnet. Höfken: &#x201e;Für die Länder bedeutet das Urteil, dass sie weiterhin die notwendigen Maßnahmen bei einer festgestellten Verunreinigung ergreifen müssen, um eine Weiterverbreitung von in der EU für den Anbau nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Konstrukten zu verhindern.&#x201c; Die betroffenen Landwirte treffe keinerlei Schuld. Hier seien die Unternehmen in der Pflicht, Saatgut ohne Verunreinigung zu liefern. Auch der Saatgut- und Lebensmittelkontrolle komme eine besondere Bedeutung zu, um Verunreinigungen, die sich rasant häufen, entgegen zu wirken.]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Landwirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 17:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken: &#x201e;Bisphenol A und Weichmacher können gesundheitliche Gefahren für Kinder bergen - mehr Vorsorge nötig&#x201c;</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/january/article/hoefken-bisphenol-a-und-weichmacher-koennen-gesundheitliche-gefahren-fuer-kinder-bergen-mehr-v/</link>
			<description>Das Umweltministerium veranstaltete heute im Mainzer Rathaus ein Expertengespräch zum Thema...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Umweltministerium veranstaltete heute im Mainzer Rathaus ein Expertengespräch zum Thema Bisphenol A und Weichmachern. Anlass sind zwei Berichte des BUND aus dem Jahr 2011 zur Belastung von Bodenstaub in Kindergärten und Kindertagesstätten mit Bisphenol A und Weichmachern.&nbsp; Es wurden teilweise unerwartet hohe Belastungen des Bodenstaubes mit den genannten, hormonähnlich wirkenden Substanzen festgestellt.&nbsp;<br />Umweltministerin Ulrike Höfken sagte bei der Eröffnung der Veranstaltung: &#x201e;Die Verwendung von Bisphenol A und Weichmachern bei der Herstellung von Spielzeug und anderen Alltagsgegenständen ist nach wie vor weit verbreitet. Ich setze mich in Zusammenarbeit mit meiner Kollegin Irene Alt dafür ein, dass diese Stoffe aus Vorsorgegründen im Bereich der Kinder deutlich minimiert werden. Experten weisen darauf hin, dass gerade für Kleinkinder und Säuglinge Bisphenol A und Weichmacher große gesundheitliche Gefahren bergen können.&#x201c;<br /><br />Bisphenol A ist ein Grundstoff zur Herstellung des Kunststoffes Polycarbonat. Er ist in vielen Alltagsgegenständen enthalten, z.B. in Plastikgeschirr, Konservendosen und Thermopapier (z.B. Kassenbons). Analysen des BUND haben Bisphenol A zudem im Hausstaub von Kindertagesstätten nachgewiesen. Auf dem Boden spielende oder krabbelnde Kleinkinder und Säuglinge kommen mit dem Bodenstaub in intensiven Kontakt, nehmen ihn und auch ihr Spielzeug in den Mund, verschlucken den Staub. Aufgrund des noch nicht vollständig entwickelten Immunsystems / der Ausscheidungs- und Metabolisierungsfähigkeit der Organe, geraten die Kinder auf diesem Wege in Gefahr, zu erkranken bzw. in der Zukunft in ihrer Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigt zu sein. Einige wissenschaftliche Untersuchungen haben im Tierversuch gezeigt, dass Bisphenol-A und Weichmacher als Hormon ähnliche, hier Östrogen ähnliche Substanzen offenbar schon in sehr niedriger Konzentration in den Hormonhaushalt eingreifen. Die Industrie weist dagegen auf andere Studien hin. Seit dem 1. Juni 2011 ist EU-weit der Einsatz von Bisphenol A in Babyfläschchen verboten.&nbsp;<br /><br />Ziel der Veranstaltung ist es unter anderem, aktuelle humantoxikologische Informationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu erhalten, praktische angepasste Lösungen für geeignete Maßnahmen im Kindergartenbereich zu identifizieren, politischen Handlungsbedarf wie z. B. Kennzeichnungspflichten zu identifizieren&nbsp; und die interessierte Öffentlichkeit in offener Diskussion zu beteiligen.&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 15:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken / Dreyer / Lemke: Die Gewerbeaufsicht dient den Menschen und den Unternehmen in Rheinland-Pfalz</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/january/article/hoefken-dreyer-lemke-die-gewerbeaufsicht-dient-den-menschen-und-den-unternehmen-in-rheinland-pf-1/</link>
			<description>Die rheinland-pfälzische Gewerbeaufsicht ist auf vielen Gebieten für die rheinland-pfälzischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aufsichtsbehörde für den Arbeitsschutz, Stellungnahmen zur Zulässigkeit von Wind-energieanlagen oder gewerblichen Bauvorhaben, Sicherheitsüberprüfung von Kinder-spielzeug im Einzelhandel, Lärmmessungen in der Nachbarschaft eines Betriebes, oder Präventionsmaßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen: Die rheinland-pfälzische Gewerbeaufsicht ist auf vielen Gebieten für die rheinland-pfälzischen Unternehmen, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Bürgerinnen und Bürger aktiv.
&#x201e;Die Leistung der Kolleginnen und Kollegen kann sich sehen lassen&#x201c;, stellen die Ministerinnen Ulrike Höfken, Malu Dreyer und Eveline Lemke fest und danken den Beschäf-tigten der rheinland-pfälzischen Gewerbeaufsicht für ihren Einsatz. Zur Bewältigung der Herausforderungen im Arbeitsschutz, Immissions- und Strahlenschutz in einer sich rasch verändernden Umwelt und Arbeitswelt muss sich die Gewerbeaufsicht laufend anpassen und modernisieren.&nbsp; &#x201e;Ein hohes Maß an Engagement, guter Verwaltungsführung, Flexibilität und ein komplexes Fachwissen sind Voraussetzung für die erfolgreiche Arbeit unserer Beschäftigten &#x201c;:&nbsp;
Dokumentiert wird dies im nun vorliegenden Jahresbericht 2010. So bildete auch 2010 neben anlassbezogenen Überprüfungen von Arbeitsbedingungen die gemeinsame deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA), ein gemeinsames Überwachungskonzept der staatlichen Arbeitsschutzämter und der Unfallversicherungsträger, einer der Schwerpunkte der Tätigkeiten im Bereich des Arbeitsschutzes. Durch koordinierte und standardisierte Überprüfungen soll die Zahl der Arbeitsunfälle und Erkrankungen in den Bereichen Muskel/Skelett und Haut verringert werden.&nbsp; Landesweite Schwerpunktaktionen zur Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr&nbsp; wurden bei Baustoffhändlern und Großspeditionen durchgeführt. Darüber hinaus wurden&nbsp; Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen im Einzelhandel&nbsp; überprüft. Im Bereich Strahlenschutz wurden zahlreiche Röntgeneinrichtungen zum Schutz der dort beschäftigten Arbeitnehmer und der Patienten kontrolliert.
Weitere Beispiele aus dem Jahresbericht: Beinahe zwanzig Jahre nach ihrem Verbot sind Asbestprodukte immer noch nicht vollständig aus unserem Alltag verschwunden. Dies belegt der Bericht über den unsachgemäßen Umgang mit einer asbestzementhaltigen Dacheindeckung, den die Regionalstelle Mainz im Rahmen ihrer Zuständigkeit für das Gefahrstoffrecht beschäftigte. Im Bereich Geräte- und Produktsicherheit zeigte insbesondere die Überprüfung von Bernsteinketten, wie sie oftmals Babys und Kleinkindern angelegt werden, wie wichtig die Arbeit der Gewerbeaufsicht im Bereich der Marktüberwachung ist: Keine der untersuchten Ketten war für Babys und Kleinkinder geeignet, die Folgen hätten unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Auch Medizingeräte stehen im Fokus der Gewerbeaufsicht. Stichprobenhafte Untersuchungen&nbsp; bei Physiotherapeuten und Podologen&nbsp; ergaben im Jahr 2010, dass nur 20 Prozent der untersuchten Geräte mängelfrei waren und&nbsp; 5 Prozent vorübergehend nicht weiterbetrieben werden durften. Von besonderem öffentlichen Interesse und besonderer Bedeutung im Bereich des Immissionsschutzes war ein Projekt zur Untersuchung der Blutbleibelastung der Bevölkerung im Umfeld eines Hüttenbetriebes in Braubach.&nbsp;
Der vorliegende Bericht ist mit fast 200 Seiten so umfangreich wie nie zuvor, dies mag als Beleg dafür dienen, dass die Aufgaben der Gewerbeaufsicht ständig zunehmen. Neben themenbezogenen Artikeln enthält der Jahresbericht auch einen umfangreichen Statistikteil mit Angaben u.a. über das Personal der Gewerbeaufsicht, Angaben über die Entwicklung der Unfallzahlen, Angaben über die Überwachungstätigkeiten, und die an den Messtandorten des zentralen Immissionsmessnetzes Zimen gemessen Luftschadstoffkonzentrationen. Der Bericht wird erstmalig gemeinsam vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie und dem Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung herausgegeben.
Die rheinland-pfälzische Gewerbeaufsicht ist in die Struktur- und Genehmigungsdirektionen Nord und Süd eingegliedert und unterhält Dienststellen in Koblenz, Trier, Idar-Oberstein, Neustadt und Mainz. Unterstützt wird sie durch das Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht mit Sitz in Mainz.
Der Jahresbericht ist <link http://www.mulewf.rlp.de/fileadmin/mufv/publikationen/Gewerbeaufsicht_Jahresbericht__2010.pdf - external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">hier </link>abrufbar.]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 15:13:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken: PAK in Autoreifen &#x2013; Probenliste jetzt im Internet</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/december/article/hoefken-pak-in-autoreifen-probenliste-jetzt-im-internet/</link>
			<description>Rheinland-Pfalz hatte als erstes Bundesland im Jahr 2011 Untersuchungen von Kraftfahrzeugreifen auf...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rheinland-Pfalz hatte als erstes Bundesland im Jahr 2011 (nach Baden-Württemberg in 2010) Untersuchungen von Kraftfahrzeugreifen auf den Gehalt von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) durchgeführt, die am 12. Dezember veröffentlicht wurden. Das Ergebnis: Zwei der insgesamt 19 getesteten Reifen überschritten den Grenzwert deutlich und zeigen, dass Weichmacheröle eingesetzt wurden, die nicht den EU-Vorgaben entsprechen. Bei allen beanstandeten Reifen handelte es sich um Importe aus der Volksrepublik China. Aufgrund des starken öffentlichen Interesses wird die Probenliste mit den Einzelergebnissen jetzt ins Internet gestellt.<br /><br />&#x201e;Die Aktion der rheinland-pfälzischen Gewerbeaufsicht soll dazu beitragen, die Belastung der Bevölkerung mit krebserzeugenden Stoffen zu reduzieren&#x201c;, so Umweltministerin Ulrike Höfken. &#x201e;Als Nebeneffekt werden auch europäische Hersteller, die sich an die Regeln halten, vor unlauterer Konkurrenz geschützt.&#x201c;<br /><br />Die Liste enthält die in Rheinland-Pfalz untersuchten Reifentypen und die erhaltenen Messergebnisse. Im Einzelnen sind die Marke, der Reifentyp, die Reifengröße sowie verschiedene Angaben aus der Beschriftung der Reifen (DOT-Code) enthalten, aus denen sich das Herstellerwerk (DOT plant) die zulässige Fahrtgeschwindigkeit, das Herkunftsland, sowie die Woche der Herstellung ergeben.&nbsp;<br /><br />Die Messgröße H Bay (%) ist eine komplexe Größe aus der kernresonanzspektroskopischen Untersuchung, die etwas über den Gehalt an polyzyklischen Aromaten (PAK) aussagt. Wenn der Grenzwert von 0,35 % überschritten wird, ist davon auszugehen, dass bei der Produktion ein Weichmacheröl mit unzulässigen Konzentrationen an PAK verwendet wurde.&nbsp;<br /><br />Unter den gefundenen PAK befinden sich krebserzeugende Stoffe, deren Freisetzung in die Umwelt durch die Bestimmungen der europäischen Chemikalienverordnung &quot;REACH-Verordnung&quot; verhindert werden soll.&nbsp;<br /><br />Die beanstandeten Reifentypen wurden aus dem Verkehr gezogen, da sie nicht die gesetzlichen Anforderungen erfüllen.
<media 89834 - - "TEXT, PAK in reifen Stand Nov 2011, PAK_in_reifen_Stand_Nov__2011.pdf, 17.1 KB"><b>PAK in Autoreifen (pdf-Datei)</b></media>]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 11:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerin Höfken: &#x201e;Sicherheit steht beim Silvester-Feuerwerk an erster Stelle&#x201c;</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/december/article/ministerin-hoefken-sicherheit-steht-beim-silvester-feuerwerk-an-erster-stelle/</link>
			<description>Für viele Menschen gehören Böller und Raketen zur Silvesternacht. Damit keine Unfälle passieren,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für viele Bürgerinnen und Bürger gehören Böller und Raketen zur Silvesternacht. Damit keine Unfälle passieren, rät Umweltministerin Ulrike Höfken in diesen Tagen zu besonderer Vorsicht und weist auf die wichtigsten Bestimmungen bei Verkauf und Gebrauch von Feuerwerkskörpern hin.<br />&nbsp;<br />Alljährlich überprüft die Gewerbeaufsicht im Rahmen der Programmarbeit schwerpunktartig kurz vor Silvester Verkaufstellen von Pyrotechnik. Auch in diesem Jahr wird die entsprechende Aktion landesweit durchgeführt. Im Vergleich zu den Vorjahren wurde die diesjährige Silvesteraktion den neuen europäischen Regelungen zur Marktüberwachung angepasst. Neben allgemeinen Anforderungen wie Mengenbeschrän-kungen in Lager- und Verkaufsräumen oder Anforderungen an den Brandschutz, werden auch Angaben zur fehlerhaften oder unvollständigen Kennzeichnung von Pyrotechnik (z.B. BAM-Prüfnummer, CE-Kennzeichnung, Altersangabe, Fälschungen) überprüft.&nbsp;<br /><br />&#x201e;Außerdem geht es jetzt darum, die Aufmerksamkeit der Verbraucherinnen und Verbraucher zu schärfen. Zum richtigen Umgang gehört es zum Beispiel, niemals mit Raketen auf Menschen oder Tiere zu zielen. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche. Sie sollten niemals ohne Aufsicht mit pyrotechnischen Artikeln hantieren und auch wissen, dass man Feuerwerkskörper niemals selbst herstellen darf.&#x201c; Gleichzeitig wies Höfken auf Feuergefahren und Regelungen zum Lärmschutz hin.<br />&nbsp;<br />Die Kommunen können überdies lokale oder regionale Abbrennverbote erlassen. Bereits beim Kauf ist dringend anzuraten, nicht bei fliegenden Händlern - dabei insbesondere nicht bei solchen im Ausland - Feuerwerk zu erwerben. Hier besteht das Risiko, dass die Feuerwerkskörper nicht den Sicherheitsbestimmungen entsprechen und zu einer Gefahr werden. Vor dem Bau eigener &#x201e;Feuerwerkskörper&#x201c; ist aus naheliegenden Gründen generell dringend zu warnen. Der Selbstbau von Explosivkörpern ist verboten, er gefährdet nicht nur den Bastler massiv, sondern auch unbeteiligte Dritte.&nbsp;<br /><br /><b><br />Sicherheitshinweise beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern<br /></b><br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Mitgelieferte Sicherheitshinweise stets aufmerksam lesen&nbsp;<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Knallkörper und Raketen nur im Freien zünden<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu Menschen, Gebäuden, Bäumen, Kraftfahrzeugen achten<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Knallkörper niemals zusammengebündelt abbrennen&nbsp;<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Flaschen, Dosen oder andere Gefäße nicht als Explosionskörper nutzen<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Angezündete Knaller sofort wegwerfen<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erloschene Feuerwerkskörper sollten in keinem Fall wieder angezündet werden, sondern mit Wasser übergossen und damit unschädlich gemacht werden<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Raketen nur senkrecht von einem sicheren Standort abfeuern<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Raketen niemals bei starkem Wind oder Windböen zünden&nbsp;<br />&#x2022;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sicherheitshalber einen Eimer mit Wasser bereit stellen<br /><br />Weitere Informationen im Internet unter&nbsp;<link http://www.luwg.rlp.de/Service/Downloads/Arbeitsschutz/Sprengstoffe-Pyrotechnik>http://www.luwg.rlp.de/Service/Downloads/Arbeitsschutz/Sprengstoffe-Pyrotechnik</link>&nbsp; sowie bei den Struktur- und Genehmigungsdirektionen Nord (Telefon 0261/120-0) und Süd (Telefon 06321/99-0) und dem Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (Telefon 06131/6033-0)&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 09:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz deckt Importe von Reifen mit krebserzeugenden PAK auf </title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/december/article/gewerbeaufsicht-rheinland-pfalz-deckt-importe-von-reifen-mit-krebserzeugenden-pak-auf/</link>
			<description>Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland in diesem Jahr (nach Baden-Württemberg in 2010)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Rheinland-Pfalz hat als erstes Bundesland in diesem Jahr (nach Baden-Württemberg in 2010) Untersuchungen von Kraftfahrzeugreifen auf den Gehalt von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) durchgeführt. Erste Ergebnisse der analytisch sehr aufwändigen Untersuchungen liegen nun vor. Die gezielten Stichproben ergaben, dass über 10 Prozent der getesteten Reifen den Grenzwert deutlich überschreiten und zeigen, dass Weichmacheröle eingesetzt wurden, die nicht den EU-Vorgaben entsprechen. &#x201e;Diese Reifen erfüllen nicht die gesetzlichen Anforderungen und dürfen demnach auch nicht in den Verkehr gebracht werden&#x201c;, erklärte Umweltministerin Höfken. <br /><br />Mit etwa 10 Prozent liegt die Beanstandungsquote in dem Bereich, der auch bei einer vorangegangenen Untersuchung des Dachverbands europäischer Reifen- und Gummihersteller (European Tyre &amp; Rubber Manufacturers&#x2019; Association, ETRMA) ermittelt wurde. Allerdings wurden bei der Auswahl der Proben schon bestimmte Verdachtsmomente berücksichtigt. Bei allen beanstandeten Reifen handelte es sich um Importe aus der Volksrepublik China. <br /><br />Die Untersuchungen erfolgten im Rahmen der Marktüberwachung zur Einhaltung der Vorschriften der Europäischen Chemikalienverordnung (sog. REACH-Verordnung). Da PAK ein krebserzeugendes Potenzial besitzen, wurde ihre Verwendung in Weichmacherölen bei der Reifenherstellung EU-weit drastisch beschränkt. Diese Beschränkung gilt gleichermaßen auch für in die EU importierte Reifen.<br /><br />Die Gefahr geht weniger vom Berühren der Reifen aus, als von den Tonnen Reifenabrieb, die jährlich auf den Straßen erzeugt werden und in die Umwelt gelangen. Über Luft und Wasser bzw. Lebensmittel können so die Gefahrstoffe aufgenommen werden, selbst wenn die Reifen nicht berührt wurden. <br /><br />Die Aktion der rheinland-pfälzischen Gewerbeaufsicht soll dazu beitragen, die Belastung der Bevölkerung mit krebserzeugenden Stoffen zu reduzieren. Als Nebeneffekt werden auch europäische Hersteller, die sich an die Regeln halten, vor unlauterer Konkurrenz geschützt.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hartloff und Höfken: &#x201e;11 Prozent der untersuchten Spielzeuge sind mangelhaft&#x201c; </title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/december/article/hartloff-und-hoefken-11-prozent-der-untersuchten-spielzeuge-sind-mangelhaft/</link>
			<description>&#x201e;Unter dem Weihnachtsbaum soll nur sicheres Spielzeug liegen&#x201c;, stellen Verbraucherschutzminister...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#x201e;Unter dem Weihnachtsbaum soll nur sicheres Spielzeug liegen&#x201c;, stellen Verbraucherschutzminister Hartloff und Umweltministerin Höfken fest. Hier sei zuerst der Handel in der Pflicht, aber: &#x201e;Alle, die Spielzeug kaufen, sollten in jedem Fall genau und kritisch hinschauen. Viele Mängel sind schon mit bloßem Auge und der eigenen Nase zu erkennen.&#x201c; <br /><br />&#x201e;Spielzeug wird in Rheinland-Pfalz in Stichproben regelmäßig untersucht. Im Landesuntersuchungsamt finden chemisch-stoffliche Untersuchungen und im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht finden im Wesentlichen physikalische Prüfungen, wie zum Beispiel zur mechanischen Belastbarkeit, statt&#x201c;, so Höfken.<br />Das Umweltministerium hat aktuell Schwerpunktuntersuchungen im Rahmen der Gewerbeaufsicht bei den SGDen durchgeführt. 347 Spielwaren hat das Landesuntersuchungsamt (LUA) Rheinland-Pfalz bisher in 2011 abschließend untersucht. Untersuchungen wurden in diesem Jahr unter amderem auf Azofarbstoffe und Dispersionsfarbstoffe in Spielwaren mit Textilanteil, Formaldehyd in Holzspielzeug, Weichmacher in Spielzeug aus Weichkunststoff, Schwermetalle in Buntstiften und Tuschfarben, Benzol in Fasermalern und polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) durchgeführt.<br /><br />&#x201e;38, rund elf Prozent, der 347 untersuchten Spielzeuge waren mangelhaft verarbeitet oder enthielten gesundheitsschädliche Stoffe. Weitere sieben dieser untersuchten Spielzeuge wurden beanstandet, weil sie falsch oder unzureichend gekennzeichnet waren&#x201c;, so Hartloff. <br />Die in den Struktur- und Genehmigungsdirektionen angesiedelte Gewerbeaufsicht überprüft bei ihren Marktkontrollen Produkte, darunter Spielzeug, bei Herstellern, Importeuren und im Handel auf mögliche physikalische Gefahren. Sofern sich bei Produkten Verdachtsmomente ergeben, die nur mittels einer labortechnischen Untersuchung überprüft werden können, unterzieht die Geräteuntersuchungsstelle im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) diese einer vertiefenden Prüfung. <br /><br />Allein bis November diesen Jahres&nbsp; gingen der Gewerbeaufsicht 720 EU-Schnellmitteilungen, ein großer Teil davon zu Spielzeug, zu. Neben den eigeninitiierten Stichproben bei verschieden Marktakteuren, wurde auch diesen Meldungen durch die Bedarfsgegenständeüberwachung und die Gewerbeaufsicht nachgegangen. Bei fast der Hälfte der 54 seitens der Geräteuntersuchungsstelle vertiefend geprüften Spielzeugen wurden die verschiedensten Mängel festgestellt und entsprechende Maßnahmen ergriffen.<br />Bei zwei Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit den Industrie- und Handelskammern wurde der Handel als präventive Maßnahme über die bereits in Kraft getretenen und noch anstehenden gesetzlichen Änderungen im Hinblick auf Spielzeug informiert. <br />Da gerade in der Vorweihnachtszeit das Angebot und die Nachfrage an Spielzeug erheblich steigt, wurde zudem bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord bereits eine schwerpunktartige Überprüfung dieser Produktgruppe durchgeführt. Im Bereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd steht ein derartiges Projekt an.

Weitergehende Informationen:
<b>Tipps für den Spielwarenkauf</b>
<b>Hier stinkt&#x2019;s! &#x2013; Die eigenen Sinne benutzen<br /><br /></b>Die Untersuchungen im LUA zeigen immer wieder, dass ein Zusammenhang zwischen hartnäckigem chemischem Geruch und dem Vorhandensein gefährlicher Stoffe besteht. Lösungsmittel beispielsweise verströmen häufig einen unangenehmen stechenden Geruch. Nach Teer und Mottenkugeln riechen die gefährlichen polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, kurz PAK. PAK werden als krebserregend und erbgutverändernd eingestuft. Tipp: Riechen Sie schon im Laden an Spielsachen. Wenn sie stark chemisch riechen, sollte das entsprechende Spielzeug im Regal stehen bleiben.<br /><br /><b>Autsch! Scharfe Kanten und ablösbare Teile<br /></b><br />Eine große Gefahr für Kleinkinder sind Teile, die sie verschlucken können. An Spielwaren dürfen sich keine kleinen Teile leicht ablösen lassen . Tipp: Prüfen Sie schon im Laden, ob Teddys Knopfaugen und die Räder am Bollerwagen richtig befestigt sind. Verletzen können sich Kinder auch an scharfen oder spröden Kanten von Holzspielzeug. Prüfen Sie ferner, ob das Spielzeug über eine Bedienungsanleitung und ggfls. Warnhinweise in deutscher Sprache verfügt. Auch ist bei Spielzeug im Niedrigstpreissegment vermehrt mit unsicheren Produkten zu rechnen.<br /><br /><b>Orientierung im Schilderwald: Welches Prüfsiegel garantiert Sicherheit?<br /><br /></b>Siegel ist nicht gleich Siegel.&nbsp; Weihnachtseinkäufer sollten auf das GS-Zeichen für &#x201e;Geprüfte Sicherheit&#x201c; vertrauen. Es garantiert, dass eine Ware von einem unabhängigen Dritten getestet wurde. Vergeben wird es von anerkannten Stellen, die immer namentlich auf dem Siegel genannt sind, wie beispielsweise dem TÜV. Das Zeichen für den Öko Tex Standard 100 findet sich häufig auf Plüschtieren und garantiert, dass bei Textilien die Grenzwerte für Schadstoffe eingehalten werden. Das europäische CE-Zeichen dagegen ist die Voraussetzung für das Inverkehrbringen von Spielzeug in Europa und dient dem freien Warenverkehr innerhalb Europas. Als Kriterium für ein sicheres Produkt ist es allerdings nur wenig geeignet, da im Regelfall &#x2013; abhängig von Gefährdungspotential des Spielzeuges &#x2013; das CE-Zeichen vom Hersteller selbst vergeben wird und im Gegensatz zum GS-Zeichen, keine Prüfung durch eine unabhängige Prüfstelle erfolgt ist.]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 10:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schadstoffausstoß aus rheinland-pfälzischen Industrieanlagen sinkt</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/october/article/schadstoffausstoss-aus-rheinland-pfaelzischen-industrieanlagen-sinkt/</link>
			<description>Der Schadstoffausstoß rheinland-pfälzischer Industrieanlagen ist seit  dem Jahr 2004 um insgesamt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Schadstoffausstoß rheinland-pfälzischer Industrieanlagen ist seit&nbsp; dem Jahr 2004 um insgesamt 30 Prozent von ca. 70.000 Tonnen&nbsp;pro Jahr auf ca. 50.000 Tonnen&nbsp;pro Jahr gesunken. Dies ist das Ergebnis des Emissionskatasterberichts, den das rheinland-pfälzische Umweltministerium heute veröffentlicht. Deutlich vermindert hat sich beispielsweise der Ausstoß an Stickoxiden (-12 Prozent), Blei (-43 Prozent), und Feinstäuben (-79 Prozent). Damit liegt Rheinland-Pfalz bei den Pro-Kopf-Emissionen um etwa 50 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.
&#x201e;Durch den Einsatz verbesserter Abgasreinigungstechnik und effizientere Produktionsprozesse tragen die rheinland-pfälzischen Betriebe maßgeblich dazu bei, dass die Luftqualität steigt&#x201c;, begrüßt Umweltstaatssekretär Dr. Thomas Griese die sinkenden Emissionswerte. &#x201e;Dies ist ein Erfolg moderner Umwelttechnologie, die wir weiter fördern wollen.&#x201c;
Der Emissionskatasterbericht für genehmigungsbedürftige Anlagen in Rheinland-Pfalz stellt die Entwicklung anlagenbezogener Emissionen seit 2004 in Rheinland-Pfalz dar. Er wird vom Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten erstellt. Im Bericht werden Art, Menge sowie die räumliche Verteilung relevanter Schadstoffemissionen wie Ammoniak (NH3), Kohlendioxid (CO2), Kohlenmonoxid (CO), Schwefeloxide (SOX), Stickoxide (NOX), Benzol (C6H6), Methan (CH4), flüchtige organische Verbindungen (NMVOC), Staub und Schwermetalle (Blei, Arsen, Cadmium) erfasst. Die Emissionen werden im 5 mal 5 km²-Raster für das gesamte Landesgebiet von Rheinland-Pfalz und im 1 mal 1 km²-Raster für die ehemaligen Belastungsgebiete und besondere Untersuchungsgebiete, in denen bereits Luftreinhalte- und Aktionspläne erstellt wurden, erfasst und graphisch dargestellt.
Der Bericht &#x201e;Emissionskataster für genehmigungsbedürftige Anlangen in Rheinland-Pfalz 2011&#x201c; ist auf der Internetseite des Umweltministeriums&nbsp;(<link http://www.mulewf.rlp.de/>www.mulewf.rlp.de</link>) oder im Downloadbereich des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) (<link http://www.luwg.rlp.de/>www.luwg.rlp.de</link>) abrufbar.]]></content:encoded>
			<category>Luft</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 11:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken: Zulassung des Unkrautvernichters Glyphosat bis zur Klärung alarmierender Hinweise stoppen </title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/september/article/hoefken-zulassung-des-unkrautvernichters-glyphosat-bis-zur-klaerung-alarmierender-hinweise-stoppen/</link>
			<description>Die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken hat die Bundesregierung auf-gefordert, das...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#x201e;Dieses auch in Rheinland-Pfalz populäre Pestizid steht unter Verdacht, Fehlbildungen bei Embryonen auszulösen. Statt die Zulassung von Glyphosat zu verlängern, muss die Wirkungsweise des Stoffes&nbsp; dringend auf den Prüfstand gestellt werden&#x201c;, sagte Höfken am Donnerstag in Mainz. Bei einer Veranstaltung des Umweltministeriums stellte der argentinische Embryologe Professor Andrés Carrasco seine alarmierenden Forschungsergebnisse vor, wonach Roundup/Glyphosat Fehlbildungen bei Embryonen von Amphibien und Hühnern verursache.<br /><br />Professor Carrasco wies darauf hin, dass schwere Missbildungen bereits bei niedrigsten Glyphosat-Konzentrationen auftreten. Aufgrund der großen Ähnlichkeit der frühen Embryonalentwicklung bei allen Wirbeltieren seien die in seinen Studien beobachteten Auswirkungen auf Amphibien durchaus auf den Menschen übertragbar. Der Anstieg der Rate von Fehlgeburten, Missbildungen und Krebs bei Kindern in Argentinien um ein Vielfaches in den vergangenen zehn Jahren bestätige das auf traurige Weise. Glyphosat überwinde nachweislich die Blut- und Plazentaschranke und kann sich in embryonalen Zellen anreichern. Auch den Einwand, nur die Beistoffe (Netzmittel) seien besonders giftig, konnte Carrasco widerlegen, da er reines Glyphosat ohne Zusätze verwendete. Das heißt: Auch europäisches Roundup ist gesundheitsschädlich, selbst wenn es anders zusammengesetzt ist, als die Produktvarianten in Südamerika.
Der steigende Einsatz von Glyphosat steht in Verbindung mit dem weltweit stark zunehmenden Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen, die gegen das Mittel resistent sind. Auch in Deutschland ist Glyphosat das mit Abstand am häufigsten ausgebrachte Pestizid: Im Jahr 2010 wurden hierzulande ca. 5000 Tonnen des Wirkstoffs eingesetzt, das sind rund 15 Prozent der insgesamt verbrauchten Menge von Pflanzenschutzmitteln. In Rheinland-Pfalz wird Glyphosat im Ackerbau und in Sonderkulturen eingesetzt. Sehr verbreitet ist auch die Anwendung in Haus- und Kleingärten.
Umweltministerin Höfken wies darauf hin, dass die Forschungsergebnisse von Prof. Carrasco und anderen Wissenschaftlern im Gegensatz zu den Bewertungen von Glyphosat durch die europäischen und deutschen Zulassungsbehörden&nbsp; stehen, die keine gesundheitliche Gefährdung sehen. Verboten hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit allein, dass bestimmte Glyphosatmittel, die so genannte Tallowamine enthalten, auf Futtermittelkulturen ausgebracht werden. &#x201e;Demnächst steht die Neubewertung von Glyphosat durch die EU an. Dabei müssen alle Forschungsergebnisse in die Bewertung einbezogen werden&#x201c;, forderte die Ministerin. <br /><br />Zumal in importierten Futtermitteln Rückstände von Glyphosat gefunden wurden, hat Höfken Untersuchungen vor Ort veranlasst. &#x201e;Die bislang vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass in Rheinland-Pfalz erzeugte Futtermittel kein Glyphosat enthalten. Dies belegt einen sorgfältigen Umgang der Landwirtschaft mit dem Stoff.&#x201c; In importiertem Sojaextraktionsschrot sei hingegen Glyphosat gefunden worden. Die Mengen seien aber unter dem zulässigen &#x2013; allerdings sehr hohen - Grenzwert gelegen. Die Umweltministerin rief dazu auf, den sicheren Umgang mit dem Pestizid stärker zu thematisieren.]]></content:encoded>
			<category>Landwirtschaft</category>
			<category>Gesundheit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 15:54:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Höfken: Schulessen muss hochwertig, gesund und gut sein</title>
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			<description>Eine gute Schulverpflegung ist die Grundvorraussetzung für erfolgreiches Lernen....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie kann Schulessen nachhaltig gestaltet werden und dabei gleichzeitig gesund, lecker und bezahlbar sein? Antworten auf diese Frage fanden rund 130 Vertreterinnen und Vertreter von Schulträgern, Schulen und Verpflegungsanbietern am Mittwoch bei der Fachtagung Schulverpflegung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Bad Kreuznach. 
&#x201e;Ernährungsbedingte Krankheiten wie Diabetes, Übergewicht oder Skelettschädigungen haben enorm zugenommen und beeinträchtigen die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen beträchtlich&#x201c;, sagte die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Ulrike Höfken in ihrer Ansprache zur Eröffnung. Sie hob hervor, dass ihr eine gute Schulverpflegung als Grundvoraussetzung für erfolgreiches Lernen am Herzen liege: &#x201e;Dabei geht es aber nicht nur um die Versorgung mit Nährstoffen und Energie. Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil unseres sozialen Zusammenlebens. Wir wollen erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler eine Verpflegung mit regionalen, saisonalen Produkten erhalten und dadurch den Wert von gutem Essen schätzen lernen.&#x201c; <br /><br />Die Referenten der Veranstaltung zeigten an ganz konkreten Beispielen, dass es machbar ist, regionale Erzeuger und Verpflegungsanbieter für eine gute Schulverpflegung zu gewinnen. <br /><br />Informationen zum Thema gibt es bei der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Rheinland-Pfalz: <link http://www.schulverpflegung.rlp.de/>www.schulverpflegung.rlp.de</link> ]]></content:encoded>
			<category>Gesundheit</category>
			<category>Ernährung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 14:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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