<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
	<channel>
		
		<title>Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Nachhaltigkeit</title>
		<link>http://www.mulewf.rlp.de/</link>
		<description>RSS-Feed der Pressenachrichten der Rubrik "Nachhaltigkeit"</description>
		<language>en</language>
		<image>
			<title>Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Nachhaltigkeit</title>
			<url>http://www.mulewf.rlp.de/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/</link>
			<width>18</width>
			<height>16</height>
			<description>RSS-Feed der Pressenachrichten der Rubrik "Nachhaltigkeit"</description>
		</image>
		<generator>TYPO3 - get.content.right</generator>
		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Tue, 22 May 2012 12:21:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Griese ehrt Rainer Schiener-Pitz und Maria Elisabeth Porten</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/may/article/griese-ehrt-rainer-schiener-pitz-und-maria-elisabeth-porten/</link>
			<description>Im Namen des Ministerpräsidenten Kurt Beck hat Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im Namen des Ministerpräsidenten Kurt Beck hat Umweltstaatssekretär Thomas Griese am Dienstag in Mainz die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz an Rainer Schiener-Pitz aus Elsoff (Westerwaldkreis) und an Maria Elisabeth Porten aus Prüm (Eifelkreis Bitburg-Prüm) übergeben. &#x201e;Mit dieser Auszeichnung werden besondere ehrenamtliche Verdienste um die Gesellschaft und die Mitmenschen gewürdigt&#x201c;, sagte Griese und bedankte sich für das außergewöhnliche Engagement von Rainer Schiener-Pitz und Maria Elisabeth Porten: &#x201e;Mit Ihrem unermüdlichen Einsatz haben Sie viel bewegt und andere Menschen angespornt, sich ebenfalls freiwillig für die Gemeinschaft zu engagieren.&#x201c;
<b>Rainer Schiener-Pitz</b>, der 1943 in Schönfeld (Tschechien) geboren wurde, engagiert sich seit vielen Jahren im Westerwald für den Natur- und Tierschutz. 1984 gründete der Bio-Landwirt zeitgleich eine Hundeschule, eine Tierpension sowie einen Tierschutzverein. Erträge aus der Entwicklung eines hochwertigen Hundefutters ließ Schiener-Pitz dem Verein zukommen mit der Auflage, dafür Grünland zu kaufen. So entstand der Verein &#x201e;Tier + Naturhilfe&#x201c;, der inzwischen über 20 Hektar Grünland, Hecken und Wasserflächen in Elsoff und Hüblingen gekauft hat. &#x201e;Sie haben diese&nbsp; wenig genutzten Grundstücke mit einheimischen Bäumen, Sträuchern und Blumen bepflanzt und damit Trocken- und Feuchtgebiete geschaffen, die Rückzugsräume für seltene nachhaltige Biotope zu entwickeln. Dies ist ein tolles Beispiel dafür, wie viel man durch anhaltende Eigeninitiative zum Schutz unseres Naturerbes bewegen kann&#x201c;, betonte Staatssekretär Griese.
<br /><b>Maria Elisabeth Porten</b>, die 1935 in Prüm geboren wurde, hat sich über ihre berufliche Tätigkeit als Nachtschwester im St. Joseph Krankenhaus Prüm hinaus ehrenamtlich für Bedürftige in der Stadt Prüm eingesetzt. &#x201e;Auch nachdem Sie in Rente gegangen sind, betreuen Sie weiterhin kranke, alte und einsame Menschen. Sie setzen sich für Familien mit Kindern in Not ein und geben Trauernden Halt&#x201c;, sagte Griese. Fast täglich komme &#x201e;Schwester Elisabeth&#x201c; an ihren ehemaligen Arbeitsplatz ins Alten- und Pflegeheim St. Elisabeth und schenke den oft Schwerkranken dort ihre Aufmerksamkeit. Dieses langjährige und selbstlose Engagement bezeichnete Greise als &#x201e;gelebte Menschlichkeit&#x201c;.]]></content:encoded>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerin Lemke/Staatssekretär Griese: Energiewende gelingt nur mit Akzeptanz</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/may/article/umweltstaatssekretaer-thomas-griese-energiewende-gelingt-nur-mit-akzeptanz/</link>
			<description>Auf der heutigen Fachtagung &quot;Mit Energie für Effizienz und Umwelt&quot; in Bingen hat Staatssekretär...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist entscheidend für die Frage, in welchem Zeitraum die Energiewende gelingt. Wie man deshalb die Akzeptanz für Erneuerbare Energien fördern kann, war Thema einer Tagung, zu der das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium und die Transferstelle Bingen eingeladen hatten.<br /><br />&#x201e;Je präsenter die Erneuerbaren Energien in der Landschaft werden, etwa mit Windrädern oder großflächigen Photovoltaikanlagen, desto häufiger werden trotz der generellen Zustimmung der Bevölkerung auch Vorbehalte geäußert, nach dem Motto &#x2019;Erneuerbare Energien ja, aber nicht vor meiner Haustür&#x2019;&#x201c;, ist sich Wirtschaftsministerin Eveline Lemke bewusst. Die klimaschutzpolitischen und energiewirtschaftlichen Ziele, das Engagement von Bürgergruppen, Gemeinderäte und Unternehmen für den notwendigen Umbau der Energieversorgung müssten deshalb in Einklang gebracht werden mit den Belangen der betroffenen Anwohner und des Natur- und Landschaftsschutzes sowie des &#x2013; gerade in Rheinland-Pfalz wichtigen &#x2013; Tourismus. Darin sind sich Energieministerin Lemke und Umwelt-Staatssekretär Thomas Griese einig.<br /><br />Hier stünden die politischen Akteure im Bund und in den Ländern, aber auch in den Kommunen genauso in der Verantwortung wie die Planer und Projektentwickler vor Ort, um bei den Betroffenen für Akzeptanz zu werben, Planungsprozesse transparent zu machen, Kompromisse einzugehen und Kompensationen zu ermöglichen. <br /><br />&#x201e;Die Bürgerinnen und Bürger wissen, dass wir die Energiewende voranbringen müssen, wenn wir unsere Klimaschutzziele erreichen und unsere Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern wollen. Die vielfältigen Vorteile, uns vor allem im Strom- und Wärmebereich durch eine regenerative Energieversorgung aus heimischen Ressourcen von steigenden Weltmarktpreisen für Energieträger abzukoppeln und gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze im eigenen Land zu generieren, liegen klar auf der Hand&#x201c;, macht Wirtschaftsministerin Lemke deutlich.<br /><br />&#x201e;Insbesondere die Windenergie, als wettbewerbsfähigste erneuerbare Energieform, spielt eine wichtige Rolle&#x201c;, ergänzt der Staatssekretär im Umweltministerium, Thomas Griese. Für die Akzeptanz Erneuerbarer Energien habe dabei die Windkraft im Wald deutliche Vorteile, so Griese und erläutert: &#x201e;Die Standorte im Wald liegen oft fern von Siedlungen. Eingebettet im Wald wirken sie auch weniger auf das Landschaftsbild. Zudem sind die Wälder in Rheinland-Pfalz meist öffentliches Eigentum. Pacht und Steuereinnahmen kommen also den Kommunen und damit der lokalen Bevölkerung zugute. Und schließlich setzen wir uns dafür ein, die Kommunen an der Planung von Windkraft maßgeblich zu beteiligen. Auch das fördert die Akzeptanz vor Ort.&#x201c;<br /><br />Es gibt bereits viel versprechende Ansätze und Konzepte, um die Akzeptanz für den Ausbau Erneuerbarer Energien zu erhöhen. Die Idee der Solidarpakte wird in zahlreichen Verbandsgemeinden aufgegriffen, Bürgerinnen und Bürger gründen Energiegenossenschaften oder beteiligen sich direkt an Erneuerbaren Energieanlagen. Einige Beispiele hierzu wurden im Rahmen der Tagung, die die Landesregierung bereits zum zweiten Mal mit der Transferstelle Bingen ausgerichtet hat, vorgestellt. Die Aktualität des Themas wurde an den zahlreichen Vertretern von Kommunen, Verbänden, Energieversorgungsunternehmen und Planungsbüros deutlich, die die Gelegenheit zum Informationsaustausch nutzten.]]></content:encoded>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 10:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ulrike Höfken startet landesweites Projekt &#x201e;KinderGartenpaten&#x201c;</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/april/article/-7173bb0f65/</link>
			<description>Im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz hat Umweltministerin Ulrike Höfken am Dienstag den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Was wächst im eigenen Garten? Und wie kann die noch vorhandene Erfahrung mit eigenen Nutzgärten an möglichst viele Kinder weiter gegeben werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Projekts &#x201e;KinderGartenpaten&#x201c; der Landeszentrale für Umweltaufklärung (LZU) und des NABU-Rheinland-Pfalz, das in diesen Tagen an 34 Kindergärten in Rheinland-Pfalz anläuft. Im Rahmen der Grünen Woche Rheinland-Pfalz hat Umweltministerin Ulrike Höfken am Dienstag den Katholischen Kindergarten in Bingen-Dietersheim besucht, wo die Kinder mit gärtnerisch erfahrenen Senioren ein Hochbeet gestalten. &#x201e;Dies ist ein generationsübergreifendes Projekt, wo jung und alt gemeinsam pflanzen, pflegen, ernten und kochen. Die Mädchen und Jungen werden so spielerisch an den Wert von Gartenarbeit und gesunder Ernährung herangeführt&#x201c;, sagte Ministerin Höfken und bedankte sich bei den ehrenamtlich engagierten Seniorinnen und Senioren, den Verantwortlichen in den Kitas und den Kindern, die sich landesweit an der Aktion beteiligen.<br /><br />Höfken wies darauf hin, dass sie gemeinsam mit Familienministerin Irene Alt weitere Aktivitäten plane, um das Thema Ernährung in Kitas voran zu bringen. Man werde die Angebote der Vernetzungsstelle Schulverpflegung auf Kindertagesstätten ausweiten und ein Netzwerk von Kitas mit dem Profil &#x201e;Gesundes Essen&#x201c; aufbauen.<br /> <br />Das Projekt &#x201e;KinderGartenpaten&#x201c; unterstützt die LZU mit 25.000 Euro. &#x201e;Dies ist gut angelegtes Geld, denn das Wissen über Gartenarbeit und die Produktion eigener und gesunder Lebensmittel ist ein hoher Wert für unsere Gesellschaft&#x201c;, betonte Höfken. Das Projekt passe wunderbar zur diesjährigen Grünen Woche Rheinland-Pfalz, die das Thema Regionale Wertschöpfung unter dem Motto &#x201e;Werte schätzen, Werte schaffen: Zukunft auf dem Land!&#x201c; in den Mittelpunkt stelle. In 18 Einzelterminen im ganzen Land werden bei dieser Veranstaltungsreihe des Landwirtschaftsministerium agrar- und weinbaupolitische Zukunftsthemen diskutiert und neue Projekte und Ideen zur Wertschöpfung im ländlichen Raum vorgestellt. <br /><br />Zusätzliche Information im Internet unter <link http://www.kindergartenpaten.de/ _blank external-link-new-window "Link wird in einem neuen Browserfenster geöffnet">www.kindergartenpaten.de</link><br />Das gesamte Programm zur Grünen Woche Rheinland-Pfalz 2012 finden Sie <link 30189 _blank internal-link "Link wird im gleichen Browserfenster geöffnet">hier</link><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			<category>Natur</category>
			<category>Ernährung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 14:09:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken fordert Aigner zu agrarpolitischem Handeln auf</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/march/article/hoefken-fordert-aigner-zu-agrarpolitischem-handeln-auf/</link>
			<description>&#x201e;Appelle allein reichen nicht, um Lebensmittel in bedeutendem Ausmaß vor der Tonne zu bewahren&#x201c;,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#x201e;Appelle allein reichen nicht, um Lebensmittel in bedeutendem Ausmaß vor der Tonne zu bewahren&#x201c;, kommentierte Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken heute die Informationskampagne der Bundesregierung. Mit ihrem Aufruf an Privathaushalte, Handel und Wirtschaft gegen Verschwendung tätig zu werden, schiebe&nbsp; Aigner die Verantwortung ab. Die schwarz-gelbe Politik selbst halte die Rahmenbedingungen für eine systembedingte Lebensmittelverschwendung aufrecht. Wenn Milch oder Schnitzel aus anonymer Herkunft für Schleuderpreise zu haben sind, sinken die Anreize für Handel, Verbraucherinnen und Verbraucher, bewusst mit den Lebensmitteln umzugehen. &#x201e;Die maßlose Verschwendung der landwirtschaftlichen Produkte und Lebensmittel macht vor allem deutlich, dass die von der Bundesregierung geförderter industrielle Agrarproduktion überflüssig und falsch ist. Stattdessen muss &#x2013; wie in der Energiepolitik &#x2013; Einsparen, Effizienzsteigerung und Ressourcenschutz Priorität haben&#x201c;, so Höfken.
<b>Beispiel Gemeinsame Agrarpolitik (GAP)<br /></b>&#x201e;Die Bundesregierung sollte sich daher hinter die GAP-Vorschläge der EU-Kommission stellen, anstatt die &#x201e;Greening&#x201c;-Vorschläge für eine umweltgerechte Landwirtschaft zu diskreditieren&#x201c;, forderte Ministerin Höfken.
<b>Beispiel Mindesthaltbarkeitsdatum&nbsp; <br /></b>Das Konzept des Mindesthaltbarkeitsdatums müsse nicht mit Millionenaufwand erklärt werden, es gehöre für eine Reihe von Produkten auf den Prüfstand, so die Ministerin. Die Bundesregierung lehnt das ab. Auf Antrag von Rheinland-Pfalz hatte die Amtschefkonferenz der Agrarministerkonferenz eine Selbstverpflichtung des Handels zum Umgang mit dem Mindesthaltbarkeitsdatums gefordert.
<b>Beispiel Subvention von Fast Food<br /></b>&#x201e;Schulessen wird dort, wo es vom Caterer verteilt wird, durch 19 Prozent versteuert. Speisen im Außenbereich, die einen oft hohen Verschwendungsanteil haben, wie Fastfood, werden aber nur mit&nbsp; sieben Prozent besteuert&#x201c;, bemängelt Höfken. Die Bundesregierung habe erklärt, man müsse in Schulen für die Wertschätzung von Lebensmitteln werben, ändere aber den Steuernachteil für gesundes Schulessen nicht. 
<b>Beispiel Legehennen<br /></b>Die&nbsp; Bundesregierung weigere sich, das im Bundesrat beschlossene Ende der Käfighaltung umzusetzen. Statt dem Willen der Bundesländer, folge Aigner den Wünschen der Geflügelindustrie, die Massenproduktion aufrecht zu erhalten, so Höfken. Aus dem gleichen Grund blockiere Aigner auch die Kennzeichnung der Haltungsform auf eihaltigen Lebensmitteln. Damit seien die Produkte, die mit Billigeiern aus Käfighaltung hergestellt werden, vor der Verbraucherentscheidung &#x201e;geschützt&#x201c;. Die Landesregierung habe eine Bundesratsinitiative zur Kennzeichnungspflicht gestartet.
<b>Beispiel privilegiertes Bauen von Ställen im Außenbereich<br /></b>Die im Baugesetzbuch bestehende Privilegierung von Tierhaltungsanlagen im Außenbereich führe dazu, dass in übergroßen Ställen Fleisch zu Dumpingpreisen auf Kosten des Tier- und Umweltschutzes produziert werde. &#x201e;Ich setze ich mich auf allen politischen Ebenen ein, um diese Unterstützung der Massentierhaltung zu verhindern&#x201c;, erklärte Höfken.
<b>Beispiel Fleischproduktion<br /></b>Vor allem bei der Fleischproduktion setze die Bundesregierung weiter auf Masse statt Klasse. Doch gerade die Fleischproduktion verschwende enorme Ressourcen. Für die Produktion von einem Kilogramm Fleisch würden 7 bis16 Kilo Soja oder Getreide ver-braucht.&nbsp; Rheinland-Pfalz unterstütze daher die Einführung eines &#x201e;Veggie Day&#x201c;. Mit einem deutschlandweiten vegetarischen Tag pro Woche könnten jährlich weit über zwei Millionen Tonnen Getreide eingespart werden.&nbsp;&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Tiere</category>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			<category>Ernährung</category>
			<category>Landwirtschaft</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 16:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie zur Lebensmittelverschwendung -  Höfken: Nachhaltige Agrarwirtschaft und bessere Wertschöpfung notwendig</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/march/article/studie-zur-lebensmittelverschwendung-hoefken-nachhaltige-agrarwirtschaft-und-bessere-wertschoepf/</link>
			<description>Als enttäuschend bewertet die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Ulrike Höfken die heute...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als enttäuschend bewertet die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Ulrike Höfken die heute vorgestellte Studie des Bundesverbraucherschutzministeriums zur Lebensmittelverschwendung. Die Studie liefere keine neuen Zahlen, sondern werte lediglich bestehende Studien und Schätzwerte aus. Auch die von der Bundesregierung angekündigte Aufklärungskampagne zum Mindesthaltbarkeitsdatum und zum Umgang mit Lebensmitteln sei nichts Neues. <br /><br />&#x201e;Wer wirksam gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen will, darf nicht einseitig nur die Verbraucherinnen und Verbraucher in die Pflicht nehmen. Auch Erzeuger, Unternehmen und Handel müssen Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung ergreifen &#x2013; und zwar schnell&#x201c;, fordert die Ministerin. Auf Antrag von Rheinland-Pfalz habe die Amtschefkonferenz der Agrarministerkonferenz im Januar 2012 beispielsweise eine Selbstverpflichtung des Handels zum Umgang mit Produkten gefordert, die kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen.<br /><br />&#x201e;Nicht die Intensivierung und Industrialisierung der Agrarwirtschaft, sondern der Schutz der Ressourcen wie Wasser und Boden sowie eine bessere Wertschöpfung müssen Priorität haben, fordert Höfken darüber hinaus. Um Fehlentwicklungen wie der weltweiten Lebensmittelverschwendung entgegen zu wirken, sei die Förderung einer nachhaltigen bäuerlichen Landwirtschaft und einer nachhaltigen Ernährungsweise notwendig. Im Focus stehe hier der Fleischkonsum, der enorme Ressourcen verschwende. Für die Produktion von einem Kilogramm Fleisch würden 7-16 kg Soja oder Getreide verbraucht, die wesentlich effektiver direkt in der menschlichen Ernährung eingesetzt werden könnten.<br />&#x201e;Weniger und dafür regional erzeugtes Fleisch von guter Qualität zu essen, ist gut für den Tierschutz und für unser Klima&#x201c;, so Ministerin Höfken. Rheinland-Pfalz unterstütze daher die Einführung eines &#x201e;Veggie Day&#x201c;. Mit einem deutschlandweiten vegetarischen Tag pro Woche könnten jährlich weit über zwei Millionen Tonnen Getreide eingespart werden. Diese Menge würde ausreichen, um den Kalorienbedarf von acht Millionen Menschen zu decken. 
Presekontakt: Stefanie Lotz<br />Telefon 06131 16-4416<br /><link Stefanie.Lotz@mulewf.rlp.de>Stefanie.Lotz@mulewf.rlp.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			<category>Landwirtschaft</category>
			<category>Ernährung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 16:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerin Höfken zeichnet Schulklassen für Recycling-Initiative aus</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/march/article/ministerin-hoefken-zeichnet-schulklassen-fuer-recycling-initiative-aus/</link>
			<description>Umweltministerin Ulrike Höfken hat am Donnerstag sieben Klassen der Heinrich-Mumbächer-Schule und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Umweltministerin Ulrike Höfken hat am Donnerstag sieben Klassen der Heinrich-Mumbächer-Schule und acht Klassen der Eisgrubschule in Mainz für ihr Engagement im Umweltschutz ausgezeichnet: Im Rahmen der bundesweiten &#x201e;Initiative 2000plus - Schulmaterialien aus Recyclingpapier&#x201c; haben sich die Schülerinnen und Schüler erfolgreich dafür eingesetzt, dass in ihrem Schulalltag nur noch Recyclingpapier verwendet wird. &#x201e;Angesichts des steigenden Papierverbrauchs in Deutschland aufkosten der Wälder weltweit ist diese Aktion dringend notwendig&#x201c;, betonte die Ministerin. Sie bedankte sich bei den Kindern für ihr vorbildliches Engagement und überreichte jeder Klasse eine Urkunde. <br /><br />Der Verbrauch von Papier ist in Deutschland in den vergangenen fünf Jahrzehnten um 700 Prozent gestiegen und liegt heute bei 225 Kilogramm pro Jahr und Person. Der wichtigste Rohstoff der Papierproduktion sind die Wälder, deren Vernichtung auch durch den hohen Papierverbrauch ungebremst weitergeht. &#x201e;Während im Zeitungsdruck und bei den Hygienepapieren der Recyclinganteil in Deutschland mit 87 Prozent bereits erfreulich hoch ist, gibt es beim Schreib- und Büropapier noch großen Nachholbedarf&#x201c;, stellte Ministerin Höfken fest: Lag der Anteil an Recycling-Schulheften 1990 bereits bei circa 70 Prozent, beträgt er aktuell nur noch circa fünf bis zehn Prozent. &#x201e;Die Initiative 2000plus setzt an der richtigen Stelle an, um hier wieder Fortschritte zu erzielen&#x201c;, sagte Höfken und wies darauf hin, dass in Rheinland-Pfalz bereits 126 Schulklassen in 15 Städten an der Aktion teilnehmen.<br /><br />In Mainz unterstützt ein Aktionsbündnis aus dem Umweltamt der Stadt, der Lokalen AGENDA 21, der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, SEARA e.V. und dem Verein EnergieSparer e.V. die &#x201e;Initiative 2000plus&#x201c;.<br /><br />Information im Internet: <link http://www.treffpunkt-recyclingpapier.de/initiative>www.treffpunkt-recyclingpapier.de/initiative</link><br /><br />Kontakt: Heike Spannagel, Pressesprecherin<br />Telefon:&nbsp; +49 6131 16-4645 / E-Mail: <link Heike.Spannagel@mulewf.rlp.de>Heike.Spannagel@mulewf.rlp.de</link><br /><link http://www.mulewf.rlp.de/>www.mulewf.rlp.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Natur</category>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 13:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken: &#x201e;Autofasten macht Alternativen zum Auto erfahrbar&#x201c;</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/march/article/hoefken-autofasten-macht-alternativen-zum-auto-erfahrbar/</link>
			<description>Zum &#x201e;Autofasten&#x201c; rufen die christlichen Kirchen im deutschen Südwesten gemeinsam mit dem  Rat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum &#x201e;Autofasten&#x201c; rufen die christlichen Kirchen im deutschen Südwesten gemeinsam mit dem&nbsp; Rat christlicher Kirchen im Großherzogtum Luxemburg in der Fastenzeit auf. Umweltministerin Ulrike Höfken: &#x201e;Die Aktion ist eine Chance, den alltäglichen Gebrauch des Autos zu überdenken, die Alternativen zum Auto erfahrbar zu machen und in der Fastenzeit mal einen anderen Weg zu versuchen.&#x201c; Unterstützt wird die Initiative durch die dem Umweltministerium angegliederte Landeszentrale für Umweltaufklärung Rheinland Pfalz, die die Aktion vor 15 Jahren mitbegründete. <br /><br />Am Sonntag, 4. März 2012, startet die Aktion Autofasten zum 15. Mal. Die Bistümer Trier, Mainz und Speyer, die Evangelischen Kirchen im Rheinland, in Hessen-Nassau und in der Pfalz laden dazu ein. Unterstützt wird die Aktion in Rheinland-Pfalz durch die Verkehrsverbünde, Verkehrsunternehmen, Fahrradverleiher, Car-Sharing Unternehmen und Umweltverbände.<br /><br />Interessierte sind eingeladen, in der Zeit bis zum 1. April 2012 das Auto möglichst oft stehen zu lassen und anderer Formen der Mobilität im Alltag auszuprobieren: Rad fahren, Busse und Bahnen zu nutzen oder einfach zu Fuß zu gehen. Ziel ist es, über eine Änderung des persönlichen Lebensstiles zur Verringerung der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen beizutragen. Für die Aktion, die von den Projektpartnern seit Aschermittwoch beworben wird,&nbsp; haben sich bisher 1660 Teilnehmerinnen und Teil-nehmer angemeldet.
Informationen im Internet unter <link http://www.autofasten.de/>www.autofasten.de</link>
]]></content:encoded>
			<category>Natur</category>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 10:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ministerin Höfken zeichnet Ottersheim und Wilgartswiesen aus</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/january/article/ministerin-hoefken-zeichnet-ottersheim-und-wilgartswiesen-aus/</link>
			<description>Umweltministerin Ulrike Höfken hat heute die Gemeinden bekannt gegeben, die den Sonderpreis für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Umweltministerin Ulrike Höfken hat heute die Gemeinden bekannt gegeben, die den Sonderpreis für &#x201e;Vorbildliche ökologische Leistungen in der Gemeinde&#x201c; im Jahr 2011 erhalten. Die Auszeichnung geht an Ottersheim (Verbandsgemeinde Bellheim, Landkreis Germersheim) und Wilgartswiesen (Verbandsgemeinde Hauenstein, Landkreis Südwestpfalz). Verliehen wird der Sonderpreis im Rahmen des Landeswettbewerbes &#x201e;Unser Dorf hat Zukunft&#x201c;. Jede Gemeinde erhält 2500 Euro.&nbsp;<br /><br />Höfken lobte den großen ehrenamtlichen Einsatz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Vereine: &#x201e;Ohne deren vorbildlichen Einsatz für eine nachhaltige ökologische und soziale Entwicklung in den Ortsgemeinden Ottersheim und Wilgartswiesen wären die Projekte nicht möglich gewesen. Die engagierten Bürgerinnen und Bürger tragen somit zum Erhalt der rheinland-pfälzischen Kulturlandschaften und der biologischen Vielfalt bei. Zugleich verbessern und sichern sie die Lebensqualität in ihrem Heimatort.&#x201c;<br /><br />Die 1800 Einwohner umfassende Wein- und Tabakgemeinde Ottersheim liegt harmonisch in die Landschaft eingebettet zwischen Queichwiesen, landwirtschaftlichen Flächen und Wald. Die Gemarkung hat besondere Bedeutung für den Arten- und Biotopschutz. Teile davon sind als Fauna-Flora-Habitat- und als Europäisches Vogel-schutzgebiet ausgewiesen. Dem Erhalt der einzigartigen Queichwiesenlandschaft widmet sich seit den 90er Jahren die &#x201e;Interessengemeinschaft Queichwiesen&#x201c;. Unter Federführung der Gemeinde ist es gelungen, Landwirte, Naturschützer, Verbände und weitere Kommunen zusammen zu bringen. Dank der erfolgreichen Kooperation konnte mit Unterstützung des Landes die traditionelle Wiesenbewässerung weitergeführt werden. Sie ist die Voraussetzung zum Erhalt dieser Kulturlandschaft und ihrer charakteristischen Flora und Fauna. Unter anderem dient sie dem Erhalt der heimischen Amphibien und der Wiederansiedlung des Storches in der Südpfalz. Hervorzuheben ist das besondere ehrenamtliche Engagement von Pirmin Hilsendegen, unter dessen Regie an insgesamt sechs &#x201e;Wässertagen&#x201c; im Frühjahr und Sommer die Queich an mehreren Stellen angestaut und das Wasser über Bewässerungsgräben in die Wie-sen geleitet wird. Er hat an dem Projekt von Beginn an mitgearbeitet und führt regelmäßig Exkursionen für Schülergruppen und Landwirte durch. Durch die Renaturierung des Brühlgrabens zu einem naturnahen Gewässerlauf konnte dank vieler privater Grundstücksverkäufe eine Fläche von 15.000 Quadratmeter für die wohnungsnahe Erholung bereitgestellt werden. Großes Augenmerk wird in Ottersheim auf die Um-weltbildung für die Kinder gelegt. Auf Initiative von Bürgern entstand in Gemein-schaftsleistung unter anderem ein Walderlebnispfad mit naturpädagogischem Konzept.&nbsp;<br /><br />Die Gemeinde Wilgartswiesen zählt mit 1022 Einwohnern zu den waldreichsten Gemeinden im Biosphärenreservat Pfälzerwald und ist ein anerkannter Erholungsort. Umfangreiche Wandermöglichkeiten und harmonisch in die Landschaft eingebundene&nbsp; Aussichtspunkte locken seit Jahren Erholungssuchende in das Pfälzer Dorf. Mit extensiven Beweidungsmaßnahmen werden die ökologisch wertvollen Wiesenbereiche offengehalten. Naturexkursionen ergänzen die Angebote, die von den örtlichen Vereinen für Gäste und Einheimische initiiert wurden. Die Vermarktung von heimischen Produkten wie Wildfleisch, Rindfleisch, Forellen und Honig oder Kunsthandwerk erhöhen die Anziehungskraft des Ortes. Besondere Anstrengungen hat die Gemeinde zum Schutz der heimischen Fledermäuse unternommen. Seit über hundert Jahren lebt eine große Kolonie der geschützten &#x201e;Großen Mausohren&#x201c; im Dachboden des renovierten Rathauses.&nbsp;<br /><br />Hervorzuheben ist der enorme ehrenamtliche Einsatz des pensionierten Lehrers Rainer Schneider und des Revierförsters Bernhard Klein für die Umweltbildung. Für die Pflege des Dorfes und der Gemarkung haben sich besonders die Ehrenmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins, das Aktiv-Team und die Montagsrentner engagiert. Auf Initiative des Revierförsters entstand auf einer gemeindeeigenen, 37 Hektar großen Waldfläche die Waldbegräbnisstätte &#x201e;RuheForst Südpfälzer Berg-land&#x201c;. Dank dieser Realisierung kann sich ein über 180-jähriger Laub-Mischwald mit Buchen, Eichen, Kiefern und Tannen für mindestens 99 Jahre ungestört entwickeln.&nbsp;<br /><br />Lob für Einzelleistungen zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung gab es außerdem für die Gemeinden Alflen (Kreis Cochem-Zell), Bechtolsheim (Kreis Alzey-Worms), Busenhausen (Kreis Altenkirchen), Bruch (Kreis Bernkastel-Wittlich), Dudeldorf (Kreis Bitburg-Prüm), Eulenbis (Kreis Kaiserslautern), Fluterschen (Kreis Altenkirchen), Gei-selberg (Kreis Südwestpfalz), Niederburg ( Rhein-Hunsrück-Kreis), Schwabenheim (Kreis Mainz-Bingen), Seifen (Kreis Altenkirchen), Wackernheim (Kreis Mainz-Bingen), die sich ebenfalls um den Sonderpreis beworben hatten.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Natur</category>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 11:05:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Lemke/Höfken: &#x201e;Umwelt- und Klimaschutz in China verankern&#x201c;</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2012/january/article/lemkehoefken-umwelt-und-klimaschutz-in-china-verankern/</link>
			<description>Die Landesregierung fördert 2012 und 2013 eine Fachkraft, die bürgergesellschaftliches Engagement...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gemeinsam mit dem Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) fördert die Landesregierung 2012 und 2013 eine Fachkraft, die bürgergesellschaftliches Engagement für Umwelt- und Klimaschutz mit deutschen und chinesischen Umweltverbänden, Nicht-Regierungsorganisationen, Behörden und Universitäten an der Universität Xiamen in unserer Partnerprovinz&nbsp;Fujian zukünftig koordinieren wird. Umweltministerin Ulrike Höfken und Wirtschaftsministerin Eveline Lemke begrüßen das neue Kooperationsprojekt, das ihre Häuser mit insgesamt 60.000 Euro fördern: &#x201e;Damit kann Umwelt- und Klimabewusstsein über ein großes Netzwerk im alltäglichen Leben der Bevölkerung &#x2013; in China bekannt als &#x201a;low-carbon-life&#x2019; - verankert werden.&nbsp;<br /><br />Ressourcenschonung und Klimaschutz sind globale Anliegen. Sie beginnen in den Köpfen der Menschen konkret vor Ort. Das Kooperationsprojekt in der rheinland-pfälzischen Partnerprovinz in China ist ein guter Beitrag zu den Zielen des nächsten Weltgipfels &#x201a;Rio + 20&#x201c; im Juni 2012.&#x201c;<br /><br />Die Kooperation ist eingebettet in die seit 1989 bestehende Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und der chinesischen Provinz Fujian. Im Rahmen einer Delegationsreise von Ministerpräsident Kurt Beck im vergangenen Jahr wurde über eine &#x201e;Gemeinsame Erklärung&#x201c; der beiden Regierungen vereinbart, dass auf dem Gebiet des Umweltschutzes der gegenseitige Austausch zum Einsatz erneuerbarer Energien wie Windkraftanlagen, Solartechnologie sowie der Austausch von Strategien zur Abfall- und Kreislaufwirtschaft sowie zum Naturschutz verstärkt werden soll. Zugleich soll die Kooperation von Umweltbehörden, Hochschuleinrichtungen und Unternehmen sowie der Leitstelle &#x201e;Bürgergesellschaft und Ehrenamt&#x201c; in der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei intensiviert und um das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern erweitert werden.<br /><br />Die neue Koordinationsstelle in Xiamen wird eingebunden sein in ein Netzwerk anderer so genannter CIM-Fachkräfte, die für die Förderung der Zivil- und Bürgergesellschaft in China arbeiten. CIM, die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Bundesagentur für Arbeit, hat die Fachkräfte an verschiedene chinesische Umweltverbänden und Nicht-Regierungsorganisationen sowie an die Dachorganisation der chinesischen Umweltverbände vermittelt. Ein weiterer Netzwerkpartner sitzt in Xiamen an dem dortigen nationalen Institute of Urban Environment, einer Einrichtung der chinesischen Akademie der Wissenschaften, die mit der Landesregierung ebenfalls kooperiert.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 15:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Höfken: Naturnaher Waldbau ist aktiver Klimaschutz</title>
			<link>http://www.mulewf.rlp.de/no_cache/aktuelles/einzelansicht/archive/2011/december/article/hoefken-naturnaher-waldbau-ist-aktiver-klimaschutz/</link>
			<description>&#x201e;Der Klimawandel ist auch in Rheinland-Pfalz messbar, das belegen aktuelle Daten aus unseren...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&#x201e;Der Klimawandel ist auch in Rheinland-Pfalz messbar, das belegen aktuelle Daten aus unseren Wäldern und Gewässern. Vor dem Hintergrund des Ergebnisses der Weltklimakonferenz in Durban ist es deshalb notwendig, vor Ort zu handeln&#x201c;, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken am Montag in Mainz. &#x201e;Unser Ziel muss es sei, Klimaschutz aktiv voranzutreiben, was wir maßgeblich durch die Energiewende erreichen können. Aber auch die Stärkung der Wälder etwa durch naturnahe Waldbewirtschaftung ist ein wesentlicher Aspekt.&#x201c; Der aktuell erschienene Klimamonitoringbericht des Kooperationsprojekts KLIWA bestärke die rheinland-pfälzische Wasserwirtschaft auf ihrem Weg, sich mit Hochwasserschutzmaßnahmen an den Klimawandel anzupassen.<br />&nbsp;<br />&#x201e;Wälder haben ein klimatisches Gedächtnis&#x201c;, stellte Höfken fest und erinnerte an das trockene Frühjahr 2011, unter dem die Bäume schwer gelitten hätten. Der jüngst erschienene Waldzustandsbericht habe gezeigt, dass die rheinland-pfälzischen Wälder inzwischen weniger an der Luftverschmutzung als unter den Witterungsextremen leiden. 19 der letzten 20 Vegetationsperioden waren überdurchschnittlich warm: &#x201e;Die Bäume sind geschwächt und verbrauchen ihre Reserven. Dabei brauchen wir vitale naturnahe Wälder, die langfristig CO2 im Holz und im Boden speichern und damit wesentlich zum Klimaschutz beitragen.&#x201c; Die Ministerin sagte den Waldbesitzenden in Rheinland-Pfalz ihre Unterstützung bei der naturnahen Bewirtschaftung ihrer Wälder zu: &#x201e;Vielfältig strukturierte und gemischte Wälder mit standortgemäßen Baumarten wie sie auch im Mittelpunkt der Arbeit von Landesforsten stehen, sind die beste Garantie, flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.&#x201c; Der in Rheinland-Pfalz geplante Nationalpark sei ein wichtiger Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und damit auch zum Klimaschutz.
Höfken wies darauf hin, dass die Erderwärmung zudem den Wasserkreislauf und damit auch den regionalen Wasserhaushalt beeinflusse. Dies gehe aus den Ergebnissen des jetzt erschienenen Klimamonitoringberichts 2011 für Süddeutschland hervor. Demnach sei in Rheinland-Pfalz die mittlere Niederschlagshöhe seit 1931 im Winterhalbjahr um bis zu 25 Prozent gestiegen. Bei den eintägigen Starkniederschlägen lasse sich tendenziell eine Zunahme im Winter- und auch im Sommerhalbjahr feststellen. &#x201e;Zudem verzeichnen wir eine Tendenz zu steigenden Hochwasserabflüssen im Winterhalbjahr und in abgeschwächter Form auch im Sommerhalbjahr. Dies ist als Indiz einer Zunahme des Hochwasserrisikos zu werten&#x201c;, sagte die Ministerin. Die Ergebnisse zeigten auch, dass im Sommer über einen längeren Zeitraum hinweg geringere Wasservorräte für die weitere Nutzung wie die Wasserversorgung zur Verfügung stehen. &#x201e;Mit unserem Hochwasserschutzkonzept passen wir die Wasserwirtschaft an den Klimawandel an&#x201c;, sagte Höfken. Dazu zählen etwa die Aktion Blau Plus zur Renaturierung von Gewässern, Rückhaltemaßnahmen am Oberrhein, interkommunalen Kooperationen und Wasserversorgungsverbünde.
Der Klimamonitoringbericht 2011 ist ein Arbeitsergebnis des Kooperationsvorhabens &#x201e;Klimaveränderung und Konsequenzen für die Wasserwirtschaft&#x201c; (KLIWA) der Länder Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz sowie des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Dem Bericht liegt eine Auswertung der bis ins Jahr 1931 zurück reichenden Wetterbeobachtungen des DWD und Abflussbeobachtungen der beteiligten Bundesländer zu Grunde.<br /><br />Der vollständige Bericht steht im Internet unter <link http://www.kliwa.de/download/KLIWA_Monitoringbericht_2011.pdf>www.kliwa.de/download/KLIWA_Monitoringbericht_2011.pdf</link>]]></content:encoded>
			<category>Natur</category>
			<category>Wasser</category>
			<category>Wald</category>
			<category>Nachhaltigkeit</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 14:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
