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		<title>Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Reaktorsicherheit</title>
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		<description>RSS-Feed der Pressenachrichten der Rubrik "Reaktorsicherheit"</description>
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			<title>Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten - Reaktorsicherheit</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 18 Jun 2013 15:51:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Conrad: „Jedes Atomkraftwerk ist ein Sicherheitsrisiko“ </title>
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			<description>„Jedes Atomkraftwerk ist ein Sicherheitsrisiko. Das zeigt der neuerliche Zwischenfall im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Jedes Atomkraftwerk ist ein Sicherheitsrisiko. Das zeigt der neuerliche Zwischenfall im französischen Atomkraftwerk Cattenom“, stellt Umweltministerin Margit Conrad fest. Bei einem&nbsp; Arbeiter, der in Block drei gearbeitet hatte, war am Donnerstag eine radioaktive Kontamination festgestellt worden. „Es ist dringend notwendig, der Ursache für diesen Vorfall so nachzugehen, dass eine Wiederholung ausgeschlossen ist“, sagte Conrad mit Hinweis auf einen vergleichbaren Vorfall Anfang Februar.<br /><br />Am 1. Februar war bei einem weiteren Arbeiter, der ebenfalls in Block drei beschäftigt&nbsp; war, eine radioaktive Kontamination&nbsp; (Dosis unter 1 Millisievert) festgestellt worden. Der Jahresgrenzwert (20 Millisievert) für Personen, die beruflich strahlenexponiert sind, wurde nicht erreicht. Der Vorfall wurde von der Betreiberin des AKW Cattenom in die Stufe 0&nbsp; der internationalen Störfall-Skala (INES) eingestuft.<br /><br />Hinzu kommen weitere Zwischenfälle: So wurden jüngsten&nbsp; Meldungen zufolge, bei der Inspektion von Pumpen in den nicht nuklearen Kühlsystemen von Block 1 und Block 2&nbsp; Risse in Betonsockeln, auf denen die Pumpen stehen, festgestellt. Dieses Ereignis ist in die Stufe 1 nach INES-Skala eingestuft worden. Davor war es bei einem Ereignis in der Nacht vom 14. auf den 15. Januar 2011 durch ein undichtes Ventil zum Übertritt von radioaktivem Wasser in einen nicht radioaktiven Wasserkreislauf gekommen. Dieser Vorfall wurde in die Stufe 0 gemäß INES-Skala eingestuft. <br /><br />Conrad: „Atomkraft ist Risikotechnologie. Je älter AKWs sind, umso größer ist ihre Störanfälligkeit. Das ist in Cattenom ebenso wie in Biblis. Deshalb gilt: Atomkraftwerke abschalten! Erneuerbare Energien sind die besseren Alternativen zur Atomenergie.“ <br /><br />Rheinland-Pfalz bereitet derzeit zusammen mit vier weiteren Bundesländern die Normenkontrollklage gegen die 11. Atomgesetz-Novelle beim Bundesverfassungsgericht vor. Ziel ist es, die von der Bundesregierung beschlossene Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke zu stoppen. ]]></content:encoded>
			<category>Reaktorsicherheit</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 12:24:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Conrad: „Übertragungskarussell soll älteste Atommeiler retten“</title>
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			<description>„Die Übertragung von Reststrommengen aus dem Kontingent des stillgelegten Atomkraftwerks...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="Standard1" style="margin-bottom: 12pt; line-height: 18pt;">„Die Übertragung von Reststrommengen aus dem Kontingent des stillgelegten Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich auf das Atomkraftwerk Biblis B ist unter Sicherheitsaspekten verantwortungslos“, stellt die rheinland-pfälzische Umweltministerin Margit Conrad fest. So seien zum Beispiel beide Blöcke des Atomkraftwerkes Biblis nicht gegen Abstürze eines größeren Flugzeuges ausgelegt. Das AKW Biblis führt die Hitliste der Störungen und meldepflichtigen Ereignisse an. </p>
<p class="Standard1" style="margin-bottom: 12pt; line-height: 18pt;">Die Blöcke in Biblis, die durch Tricksereien weiterlaufen sollen, gehören zu den ältesten und störanfälligsten in Deutschland. Erst letzte Woche gab es ein sicherheitsrelevantes Ereignis im Block B. Die höhere Anfälligkeit älterer Reaktoren sei unbestritten. Röttgen selbst hat diese gegenüber dem deutschen Bundestag bestätigt. „Wenn es stimmt, dass Sicherheit vorgeht, dann kann es keinen Automatismus in der Übertragung von Reststrommengen geben – ungeachtet der Regelung im Atomkonsens“, so Conrad.</p>
<p class="Standard1" style="margin-bottom: 12pt; line-height: 18pt;">Conrad: „Es ist offensichtlich, dass die Betreiber von Atomkraftwerken ein Übertragungskarussell für Strommengen in Gang setzen, um so die alten Atommeiler bis zur Laufzeitentscheidung zu retten – und dies in Kumpanei mit der Bundesregierung.“ </p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 12pt; line-height: 18pt;">Nach den Bestimmungen des Atomgesetzes &nbsp;sollte Biblis A nach Erzeugung der &nbsp;festgelegten Reststrommenge bereits 2008, Biblis B dann 2009 vom Netz gehen – was zunächst durch sehr lange Stillstände der beiden Reaktorblöcke hinausgezögert wurde. Mit dem Verkauf von Strommengen aus dem stillgelegten Meiler Stade durch E.ON an Biblis-Betreiber RWE wird die Abschaltung von Biblis A verhindert. Das Karrussel dreht sich jetzt durch die Übertragung von Strommengen aus dem stillgelegten&nbsp; Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich auf Biblis Block B weiter. „Man darf gespannt sein, wo die Reststrommengen demnächst hinwandern“, so Conrad.</p>]]></content:encoded>
			<category>Reaktorsicherheit</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 12:45:00 +0200</pubDate>
			
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