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Startseite > Radon in Häusern

Radon in Häusern

Experten geben Tipps zum Umgang mit Radon

Radioaktive Strahleneinwirkung auf den Menschen gibt es keineswegs erst seit Entstehung der Kerntechnik. Natürliche radioaktive Stoffe begleiten uns schon seit Anbeginn der Menschheitsgeschichte; wir leben mit ihnen. Hauptquelle hierfür ist in Deutschland das gasförmige Radon.

Dieser Stoff ist überall in geringen Konzentrationen in der Luft vorhanden. In einigen Regionen ? bedingt durch besondere Geologie oder den Bergbau - kann die Radonkonzentration in Innenräumen in manchen Fällen jedoch so hoch werden, dass Gesundheitsschäden auf Dauer nicht ausgeschlossen werden können. Ob es überhaupt zu Gesundheitsschäden kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Konzentration des Radons in der eingeatmeten Luft, der Aufenthaltsdauer in radonhaltiger Luft und dem Rauchverhalten. Das Risiko einer Erkrankung durch Radon ist bei einem Raucher etwa 25 Mal höher als bei einem Nichtraucher!

Ausgehend vom gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse möchten wir mit einer Informationsbroschüre über Radon (PDF-Download, 768 kByte, 28 Seiten) aufklären. Wir möchten Sie darüber informieren, wie Sie feststellen können, wie hoch die Radonkonzentrationen in Ihrer Wohnung sind. Dies soll Ihnen die Entscheidung erleichtern, ob, und wenn ja, wie und wann Sie tätig werden können, um die Konzentration von Radon zu verringern.

Zu Gunsten der allgemeinen Verständlichkeit haben wir möglichst auf Fachbegriffe verzichtet. Für diejenigen, die tiefer in diese Materie einsteigen möchten, wurden in einem Glossar weitergehende Informationen bereitgestellt. Die entsprechenden Begriffe sind im Text gekennzeichnet.

Wir haben zusätzlich eine Radon-Informationsstelle im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) eingerichtet. Sie steht Ihnen für weitere Auskünfte zur Verfügung.

Radon-Informationsstelle des Landes Rheinland-Pfalz im

Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht
Kaiser-Friedrich-Straße 7
55116 Mainz
Telefon 06131 / 60 33-12 63
Fax 06131 / 14 32 96 6
Mail: radon@luwg.rlp.de

Inhaltsverzeichnis der Informationsbroschüre ?Radon ? Experten geben Tipps zum Umgang mit Radon?

  • Was ist eigentlich Radon?
  • Wo kommt Radon her?
  • Wie wirkt Radon auf den Menschen?
  • Gibt es einen Grenz- oder Richtwert für die Radonkonzentration?
  • Wie kommt Radon ins Haus?
  • Welche Radonkonzentrationen wurden in der Bodenluft gemessen?
  • Welche Radonkonzentrationen wurden in Rheinland-Pfalz in Gebäuden gemessen?
  • Warum sollte ich Radon in meiner Wohnung messen lassen?
  • Wie wird Radon gemessen?
  • Ab welcher Radonkonzentration sollte ich Maßnahmen ergreifen?
  • Wie senke ich die Radonkonzentration in einem bereits bestehenden Gebäude?
  • Wie vermeide ich eine hohe Radonkonzentration in einem noch zu errichtenden Gebäude?
  • Kann Radon auch aus dem Baumaterial stammen?
  • Gibt es Radon auch im Trinkwasser?
  • Kann Radon an Arbeitsplätzen ein Problem sein?
  • Was hat es mit den Radon-Kuren auf sich?
  • Wo finde ich weitere Unterstützung?
  • Glossar
  • Internet-Links und Adressen

Messberichte über Radon in rheinland-pfälzischen Häusern.

Die Abschlussberichte der Radonmessungen stehen hier als PDF-Download zur Verfügung:

  • Abschlussbericht über die Radonmessungen in den Landkreisen Bitburg-Prüm und Trier-Saaburg aus dem Jahr 2003 (2,79 MByte, 47 Seiten)
  • Abschlussbericht über die Radonmessungen in den Landkreisen Cochem-Zell, Kusel, Mayen-Koblenz und Westerwaldkreis aus dem Jahr 2005 (11,6 MByte, 66 Seiten)