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Startseite > Tiere > Tiergesundheit - Tierseuchen > Anzeigepflichtige Tierseuchen

Anzeigepflichtige Tierseuchen

Die anzeigepflichtigen Tierseuchen sind in der Verordnung über anzeigepflichtige Tierseuchen vom 03. November 2004 (BGBl. I S. 2764), in der jeweils geltenden Fassung explizit aufgeführt. Hierzu zählen insbesondere die Aujeszkysche Krankheit (AK), Aviäre Influenza (Geflügelpest), bösartige Faulbrut der Bienen, Bovine Herpesvirus Typ 1-Infektion (BHV1), Brucellose der Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen, Enzootische Leukose der Rinder, Maul- und Klauenseuche (MKS), Psittakose, Klassische Schweinepest (KSP), Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE), Scarapie der Schafe (TSE), Tollwut, Blauzungenkrankheit und Tuberkulose der Rinder.

Anzeigepflichtig ist eine Seuche dann, wenn sie Gesundheitsgefahren für den Menschen birgt oder ein volkswirtschaftliches Risiko darstellt.

Mit der Anzeigepflicht sollen Seuchenausbrüche sehr früh erkannt und getilgt werden. Dabei ist bereits der Seuchenverdacht und nicht erst die amtliche Feststellung der Seuche anzeigepflichtig. Zur Anzeige verpflichtet ist z. B. der Tierbesitzer, dessen Vertreter, der Schafhirte, Jäger oder Tierärzte. Die Meldung der Seuche hat unverzüglich an die zuständige Behörde zu erfolgen.