Ein Kennzeichen des Weinbaus in Rheinland-Pfalz ist das breite Rebsortenspektrum: Auf insgesamt rund 64 000 Hektar werden hauptsächlich die weißen "Klassiker" angebaut. Dazu zählen Riesling (rund 14 400 Hektar), Müller-Thurgau (rund 8.700 Hektar), Silvaner (rund 3 700 Hektar) sowie Kerner (rund 3.400 Hektar) und die weißen Burgundersorten (Weißer Burgunder rund 1.850 Hektar und Grauer Burgunder rund 2.300 Hektar). Bei den Rotweinsorten, die mittlerweile auf rund 20 500 Hektar gepflanzt sind, dominiert der Dornfelder mit rund 7 800 Hektar, gefolgt vom Portugieser mit rund 4 500 Hektar und dem Spätburgunder mit rund 3 900 Hektar. Daneben finden auch Spezialitäten, wie Chardonnay (ca. 820 Hektar) bei den weißen, oder St. Laurent (ca. 630 Hektar) und Regent (ca. 1.600 Hektar) - eine pilzwiderstandsfähige Sorte - bei den roten Rebsorten, in Rheinland-Pfalz gute Anbaubedingungen.
Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt die Winzer mit einem umfangreichen Beratungs- und Bildungsangebot der Dienstleistungszentren für den ländlichen Raum (DLR) und die Bildungsinitiative Rheinland-Pfalz. Daneben bietet das Land eine Reihe gezielter Förderprogramme an, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit des Weinbaus in der Produktion und Vermarktung gestärkt werden soll. Ein besonderer Schwerpunkt in der Produktion sind dabei Maßnahmen zum Erhalt des Steillagen- und Terrassenweinbaus. In der Vermarktung ist beispielsweise die Absatzförderung auf Drittlandsmärkten zu nennen. Erläuterungen zu den Förderprogrammen finden Sie unter Landwirtschaft/Agrarförderung.
Interessante Informationen zu den Anbaugebieten, Hinweise zu Veranstaltungen, Weinfesten und allgemeine Informationen rund um den Weinbau erhalten Sie von den Gebietsweinwerbungen in den sechs rheinland-pfälzischen Anbaugebieten.
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