2. Mainzer Weingipfel am 16. September 2010
Am 2. Mainzer Weingipfel im ZDF-Kongresszentrum beschäftigten sich die Weinbauregionen mit den Auswirkungen der Reform auf den regionalen Weinbau, diskutierten und unterbreiten Verbesserungsvorschläge für die Zukunft. 180 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbraucherschaft und Weinwirtschaft aus vielen Weinregionen Europas waren versammelt.
Im Hinblick auf mögliche Legislativvorschläge der Europäischen Kommission wurde eine Zwischenbilanz erstellt und die Reform der Weinmarktordnung aus dem Blickwinkel der Regionen näher beleuchtet. Berichte aus dem Elsass, Südtirol, Luxemburg, Österreich und Deutschland haben große Übereinstimmung über die Grundsatzfragen der europäischen Weinbaupolitik erkennen lassen. Außerdem wurden in drei Arbeitsgruppen gemeinsame Standpunkte zur Fortführung der Stützungsprogramme, zur Entwicklung des Produktionspotentials und zur Bezeichnung der Weine erarbeitet.
Zum Abschluss des 2. Mainzer Weingipfels haben sich die Teilnehmenden in einer gemeinsamen Resolution auf richtungsweisende Beschlüsse verständigt, die dem Europäischen Parlament, den nationalen und regionalen Parlamenten sowie der Europäischen Kommission und der Bundesregierung zugeleitet werden.
Mit den Mainzer Weingipfeln hat die rheinland-pfälzische Landesregierung eine viel beachtete Plattform geschaffen, die der Meinungsbildung des Weinbaus und der Weinwirtschaft der nördlichen Regionen dient und insbesondere deren spezifischen Anforderungen bündelt. Hier können in Zukunft entscheidende Impulse an die Parlamente und die Europäische Kommission gegeben werden.

